Ulm News, 08.12.2015 11:22
VR-Bank baut neues Verwaltungsgebäude in Weißenhorn
Nach der erfolgten Fusion werden nun bei der VR-Bank Neu-Ulm die weiteren Weichen für die Zukunft gestellt: Der Bauausschuss der Stadt Weißenhorn gab gestern Abend seine Zustimmung für den Neubau eines zweckmäßigen Verwaltungsgebäudes in Weißenhorn in der Herzog-Georg-Straße 20 – direkt gegenüber dem repräsentativen Kundenzentrum.
„Die internen und externen Rahmenbedingungen machen es nötig, an der Ecke Bahnhofstraße/Herzog-Georg-Straße neu zu bauen. Die Fertigstellung ist für Anfang 2017 geplant. Rund 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dann dort ihren Arbeitsplatz haben“, erklärt Vorstand Alois Spiegler.
Das bisherige Gebäude, in dem derzeit die Immobilienabteilung und die interne Revision untergebracht sind, befindet sich mittlerweile in einem schlechten baulichen Zustand. Darüber hinaus wären am ursprünglich auch als Wohnhaus genutzten Gebäude, insbesondere aufgrund der Statik, erhebliche Umbaumaßnahmen notwendig geworden. „Eine Sanierung würde sich aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht rechnen, daher haben sich die Gremien der neuen VR-Bank für diesen Schritt entschieden“, betont Vorstand Dr. Wolfgang Seel. Insgesamt beläuft sich das Investitionsvolumen auf 5 Mio. Euro, darin sind sämtliche Kosten für Planung, Bau und Ausstattung inbegriffen.
Optisch soll sich das neue Verwaltungsgebäude an das Kundenzentrum nebenan anlehnen, wie Alois Spiegler betont: „In den Planungen war allen Beteiligten besonders wichtig, dass sich der Neubau sowohl hinsichtlich der Formen- als auch Farbensprache als ‚kleiner Bruder von Herzog-Georg-Straße 18‘ zu erkennen gibt und sich optimal in die Umgebung einfügt.“ Auf insgesamt rund 1.400 Quadratmeter Nutzfläche – verteilt über vier Etagen – werden zukünftig verschiedene interne Abteilungen untergebracht sein.
Dabei lege man laut Dr. Seel besonderen Wert darauf, nach den neuesten energetischen Standards zu bauen. Das vom Planungsbüro Scherr+Klimke aus Ulm geplante Gebäude kann mit Hilfe einer Photovoltaikanlage auf dem Dach „energieneutral“ unterhalten werden. Die Anlage wird sogar mehr Energie als benötigt produzieren; die Überkapazitäten werden dann ins Stromnetz eingespeist. „Mit dem Neubau folgen wir konsequent unserem Weg mit zwei zentralen Verwaltungsstandorten – einmal in Neu-Ulm, der auch unser juristischer Sitz ist, und in Weißenhorn. Denn wir brauchen den Platz“, erklärt Vorstand Steffen Fromm.
Mit Blick auf das bevorstehende Bauprojekt in der Neu-Ulmer Stadtmitte sollen durch den Neubau in Weißenhorn auch Ausweichräume, zur übergangsweisen Nutzung während der Bauzeit in Neu-Ulm, geschaffen werden. Wie bereits mitgeteilt, wird in den Gremien derzeit noch über das Bauvorhaben in Neu-Ulm beraten. Eine Entscheidung soll im Laufe des kommenden Jahres fallen.





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