Ulm News, 08.10.2010 16:00
Gemeinsame Flächenplanung und mehr erneuerbare Energie
Arbeitskreis „Bauen und Umwelt“ tagte das zweite Mal - Kreisentwicklung nutzt nun Twitter
Wie können Biotopverbünde weiter ausgebaut werden? Wie können Flächenverbrauch und Siedlungsentwicklung miteinander vereinbart werden? Widersprechen sich Ökonomie und Naturschutz? Sind Landschaftsverbrauch und Flächenbedarfe für erneuerbare Energie miteinander vereinbar? Wie kann erneuerbare Energie besser genutzt werden?
Diese und andere Fragen wurden in der zweiten Sitzung des Kreisentwicklungsarbeitskreises „Bauen und Umwelt“ in der Illertisser Schranne diskutiert. Einig waren sich die Diskussionsteilnehmer in der Annahme, dass eine gemeinsame Flächenplanung im Landkreis durchaus sinnvoll sei. So wurde vorgeschlagen, ein gemeinsames Flächenmanagement in das Kreisentwicklungsprogramm aufzunehmen. Dadurch könnten Flächenreyclingmaßnahmen geplant und der Flächenverbrauch im Landkreis Neu-Ulm verringert werden. Als weitere Idee wurde die Schaffung von zusammenhängenden Ausgleichsflächen für Baumaßnahmen im Landkreis aufgeworfen.
In der zweiten Diskussionsrunde des Abends stand die erneuerbaren Energie im Mittelpunkt. Die Diskutanten kamen zu dem Ergebnis, dass dringend Alternativen zu den fossilen Energie-trägern gefunden werden müssten. Daher sei eine offene Diskussion über mögliche Standorte für die Produktion von erneuerbarer Energie im Landkreis notwendig. Erster Schritt könnte sein, passende Standorte zu erfassen. Aber auch die Bereiche Fernwärme, Energiespeicherung und Mobilität müssten verstärkt diskutiert werden.
Auf Basis der Diskussionsergebnisse sollen nun in den kommenden Sitzungen konkrete Projekte und Lösungsvorschläge erarbeitet werden. Dazu werden auch Experten in den Prozess einbezogen. So findet am 17. November 2010 ab 17.30 Uhr im Landratsamt eine Informationsveranstaltung zum Thema „Wirtschaftsfaktor erneuerbare Energie“ statt. Dazu sind alle Interessierten herzlich eingeladen.
Mit Beginn der zweiten Arbeitskreisrunde wird die Öffentlichkeitsarbeit ausgeweitet. Unter dem Namen „krewnu“ wird die Kreisentwicklung bei Twitter unterwegs sein. So ist eine aktuelle Information jederzeit möglich. In Verbindung mit der neuen E-Mailadresse [email protected] soll der Austausch verbessert werden. „Wir versprechen uns davon spannende, neue Kommunikationsmöglichkeiten“, erklärt Landrat Erich Josef Geßner. Über Twitter und E-Mail könnten jederzeit Ideen und Anregungen in den Kreisentwicklungsprozess eingebracht werden. „Dadurch können wir hoffentlich noch weitere Interessierte gewinnen“, ergänzt Projektkoordinator Raphael Bögge.



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