Ulm News, 09.11.2015 13:08
Youngstars verlieren am Ende den Faden
Dritte Niederlage in Folge: Die Weißenhorn Youngstars haben gestern Abend gegen den Tabellenletzten Baskets Speyer zu Hause mit 79:86 (40:32) nach Verlängerung verloren.
Eigentlich standen die Vorzeichen für einen erfolgreichen Basketballabend aus Weißenhorner Sicht gut: In der laufenden Runde gewannen die Fuggerstädter alle bisherigen Begegnungen in der eigenen Halle, zudem waren nach einigen Wochen wieder alle Doppellizenzspieler im Kader. Lange Zeit deutete auch alles auf einen klaren Heimsieg hin: Die Youngstars führten über weite Strecken der Partie mit zehn Punkten Differenz und mehr und hatten das Geschehen fest im Griff.
Doch 26 Punkte von Speyer im vierten Viertel ließen das Spiel kippen. „Wenn wir in den letzten fünf regulären Minuten ganz normal weiter verteidigt hätten, wären wir als Sieger aus der Halle gegangen. Mehr möchte ich zu unserem Auftritt nicht sagen“, schimpfte der sichtlich angefressene Youngstars-Coach Danny Jansson.
Die Fuggerstädter, die in den ersten drei Vierteln eine starke Defensivleistung zeigten, waren in der Schlussphase völlig von der Rolle und kassierten zahlreiche einfache Körbe. Vor allem gelang es der Mannschaft von Jansson nicht, den Aktionsradius der starken US-Boys Khobi Williamson (22 Punkte) und Daryl Woodmore (15 Punkte) einzuengen. Ein weiterer Faktor waren die Rebounds: In den entscheidenden Situationen im letzten Viertel hatten die Youngstars unter den Brettern meist das Nachsehen. Das erste Viertel verlief ausgeglichen: Die Anfangsphase gehörte den Youngstars, die nach zwei Minuten mit 7:3 in Front lagen. Speyer präsentierte sich aber trotz der sechs Niederlagen zu Saisonbeginn keinesfalls verunsichert und setzte in der Offensive immer wieder Akzente. Nach fünf Minuten hieß es 13:10 für das Heimteam, das gegen die Baskets ohne ihrem berufsbedingt verhinderten Routinier Nils Mittmann auskommen musste. Auch im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs bekamen die Zuschauer ein enges Spiel zu sehen – nach zehn Minuten stand es 20:19. Das zweite Viertel begann mit einem 6:0-Lauf der Youngstars, die dadurch auf 26:19 erhöhten. Bei den Weißenhornern lief in dieser Phase alles nach Plan: Sie trugen ihre Angriffe strukturiert vor und ließen dem Gegner kaum Freiräume. Knapp fünf Minuten vor der großen Pause leuchtete bereits ein zehn-Punkte- Vorsprung auf der Anzeigetafel auf (32:22), nach einem Korbleger von Till Pape führten die Youngstars sogar mit 13 Punkten Differenz (35:22).
Jedoch verkürzte Speyer bis zur Halbzeit wieder den Rückstand, nach 20 Minuten lag die Heimmannschaft mit 40:32 vorne. Zu Beginn des dritten Abschnitts verkürzten die Gäste zunächst die Weißenhorner Führung auf vier Punkte (41:37). Durch einen Dreier von Joschka Ferner und einen Korbleger von Chris Anderson sorgten die Youngstars nach dreieinhalb gespielten Minuten aber wieder für klare Verhältnisse (46:37). In Folge dominierten weiterhin die Fuggerstädter, die ihren Vorsprung drei Minuten vor der Viertelsirene auf 15 Punkte hochschraubten (55:40). Beim Spielstand von 59:46 befanden sich die Weißenhorner nach 30 Minuten eindeutig auf der Siegerstraße.
Doch dann kam das letzte Viertel: Die Gäste holten Punkt für Punkt auf und spätestens nach dem Ausgleich zum 67:67 durch Benedikt Nicolay 1:19 Minuten vor der Schlusssirene ging das große Zittern los. Als Onochie Ochie 57 Sekunden vor dem Ende sein Team mit 67:69 in Fü
; ; ;hrung brachte, war das bisherige Spielgeschehen komplett auf den Kopf gestellt.
Die Youngstars kamen aber zurück und lagen nach einem Dreier von Ferner und zwei getroffenen Freiwürfen von Pape acht Sekunden vor Spielende wieder vorne (72:69). Im letzten Angriff der Baskets entschieden sich die Weißenhorner jedoch gegen ein Foul und kassierten prompt einen Dreier von Williamson zum 72:72 Ausgleich. Die Verlängerung begann mit Vorteilen für die Weißenhorner, die zunächst eine höhere Treffsicherheit hatten und nach 2:20 Minuten mit 77:74 führten. In der Schlussphase konnten die Hausherren ihre teils hektisch vorgetragenen Angriffe aber kaum erfolgreich abschließen. Besser machten es die Baskets, die sich gute Positionen erarbeiteten und schließlich alle wichtigen Würfe versenkten.
Weißenhorn Youngstars: Alte (17 P.), Anderson (12 P.), Ferner (11 P.), Pape (11 P.), Omuvwie (9 P.), Krämer (6 P.), Rohwer (6 P.), Dorsch (4 P.), Pongo (2 P.), Benke (1 P.)




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