Ulm News, 04.08.2015 11:02
Wilken ENER:GY rechnet jetzt auch mit Mieterstrom
Das Thema „Mieterstrom“ wird derzeit in vielen Versorgungsunternehmen heiß diskutiert, aber noch gibt es viele Unsicherheiten bei der Umsetzung entsprechender Geschäftsmodelle. Vor allem auch weil bislang kaum eine Branchensoftware diese Modelle unterstützt. Wilken hat deswegen seine Branchenlösung ENER:GY für die Abrechnung von Mieterstrom – also über Photovoltaik oder BHKW selbst erzeugtem Strom, der nicht über das Netz verteilt, sondern direkt vor Ort verbraucht wird – ausgebaut.
Die Lösung ist nun in der Lage, dynamisch den Anteil der Eigenerzeugung und den des Restbezugs zu ermitteln, der beispielsweise nachts nötig wird, wenn die Solaranlage nicht arbeitet. Zudem werden Summenzählermodelle über komplexe Lieferstellen unterstützt und berücksichtigen dabei einzelne Mieter, die weiterhin auf herkömmliche Lieferanten setzen (ohne Beteiligung am Mieterstrommodell). Ergänzt wurde auch die Funktionalität für die Marktkommunikation, um die Geschäftsprozesse aller teilnehmenden Mieter über Schnittstellen und EDIFACT-Formate automatisieren zu können. Darüber hinaus wurde das Vertriebsportal von ENER:GY erweitert, so dass nun auch scharf nach Hausnummern getrennte Angebote gemacht werden können. Sinn macht dies beispielsweise in größeren Wohneinheiten oder wenn ganze Quartiere mit Mieterstrom versorgt werden. In ersten Projekten wird das neue Konzept derzeit sowohl mit als auch ohne den Einsatz intelligenter Messtechnik implementiert. Mieterstrommodelle werden vielerorts umgesetzt, um die selbst erzeugte Energie direkt nutzen zu können und dabei die netzabhängigen Kosten einzusparen. Über den Aufbau entsprechender Geschäftsmodelle wird deswegen bei vielen Stadtwerken nachgedacht. Das zeigen nicht nur die Ergebnisse einer Umfrage der ZfK, bei der 74 Prozent der Meinung waren, dass Stadtwerke sofort in diesen Markt einsteigen müssten. Auch eine Wissensveranstaltung der Wilken GmbH zu Mieterstrommodellen stieß auf ausgesprochen große Resonanz. Dabei zeigte sich, dass viele Unternehmen zunächst Projekte umsetzen wollen, bei denen nicht in digitale Mess- und Kommunikationstechnik investiert werden muss. Andere Energieversorgungsunternehmen sind allerdings auch davon überzeugt, dass eine Realisierung ohne Smart Meter nicht angestrebt werden sollte. Wilken ENER:GY unterstützt beide Varianten: Ein neu implementierter Algorithmus ermittelt dynamisch Solarquoten und führt eine Verteilrechnung inklusive der benötigten Reststromlieferungen durch. Grundlage hierfür bilden die neuen Summenzählermodelle über komplexe Messstrukturen. Um die teilweise unterschiedlichen Anforderungen der Netzbetreiber optimal zu unterstützen, gibt es die neu geschaffene Option, auch die Daten der aus der Bilanzierung abgemeldeten teilnehmenden Mieter automatisiert auszutauschen. Zudem wurden die Vertriebsprozesse für Hausstrom optimiert: Entsprechende Angebote können mithilfe des neuen Vertriebsportals über den Internetauftritt des jeweiligen Anbieters angezeigt und von hier aus direkt beauftragt werden. Alle Bestellprozesse laufen weitgehend automatisiert, die Prozessintegration sorgt für eine enge Verzahnung zwischen Billing-Engine und Publikationssteuerung.



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