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Ulm News, 16.08.2010 11:46

16. August 2010 von Thomas Kießling
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TÜV Süd erteilt Herkunftssiegel für SWU NaturStrom


Das Ökostromangebot der Stadtwerke, SWU NaturStrom, hat jetzt das Qualitätssiegel des TÜV Süd erhalten.

Das bedeutet: Der Kunde kann sich darauf verlassen, dass SWU NaturStrom ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Um das Siegel zu erhalten, musste die SWU nachweisen, dass nicht mehr grüner Strom verkauft als selbst produziert oder beschafft wird. Dieser Nachweis, dass nicht mit Strom anderer Herkunft „nachgeholfen“ wird, muss lückenlos und im Viertelstunden-Takt nachvollziehbar erbracht werden. Die Erlöse aus dem Verkauf von SWU NaturStrom werden zum Teil in den Ausbau regenerativer Erzeugungsanlagen gesteckt. Auch diesen Nachweis musste die SWU führen, um das TÜV-Gütesiegel zu erlangen. 
Schon in der Vergangenheit hatten Wirtschaftsprüfer bescheinigt, dass SWU NaturStrom aus rein regenerativer Erzeugung stammt. „Dem Kunden ist es aber wichtig, dass der Ökostrom ein weithin bekanntes Qualitätssiegel trägt. Deshalb hat sich die SWU zu der Zertifizierung durch den TÜV entschlossen“, sagt Marcus Deutenberg, verantwortlich für den SWU-Vertrieb.
Bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen spielt das SWU-Donau-Wasserkraftwerk Böfinger Halde eine tragende Rolle. Pro Jahr werden dort rund 50 Millionen Kilowattstunden grüner Strom erzeugt.
Bald wird sich diese Menge noch erhöhen, wenn die laufenden Maßnahmen zur Erhöhung des Stauspiegels abgeschlossen sind. Dafür investiert die SWU rund drei Millionen Euro. Zusätzlich kauft die SWU grünen Strom bei einem Erzeuger in der Schweiz ein, der sich ebenfalls auf Wasserkraft stützt und zertifiziert ist. 
 Den „grünen Strom“ bietet die SWU seit 2008 an. Derzeit beziehen über 9.000 Stadtwerkekunden SWU NaturStrom. Darunter sind nicht nur Privathaushalte, sondern auch eine Reihe von Gewerbe- und Industriekunden.
„Wer sich für grünen Strom entscheidet, tut etwas für den nötigen Umbau der Energieerzeugung. Die SWU investiert dafür, wie die in jüngster Zeit vollendeten oder begonnenen Kraftwerksprojekte zeigen“, ergänzt Marcus Deutenberg.



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