Ulm News, 19.11.2014 21:41
ratiopharm ulm unterliegt Enel Basket Brindisi mit 76:77 Punkten
Das EuroChalllenge-Spiel gegen Enel Basket Brindisi wäre eine gute Gelegenheit gewesen für die Ulmer Basketballer, Sebstvertrauen für die anstehenden Bundesligaspiele zu tanken. Das gelang nicht. Die Ulmer Korbjäger verloren gegen Brindisi mit 76:77 (38:40) Punkten. Die Siegpunkte für die Italiener machte Marcus Denmon mit einem "Dreier" vier Sekunden vor Schluss. Die Ulmer brachten Denmon nicht unter Kontrolle. Er machte 31 Punkte. Das Ulmer Team spielte vor allem in der ersten Hälfte pomadig und auch ein wenig glücklos. Dafür machten sie es zum Ende hin nochmal richtig spannend. Doch es blieb bei einer ärgerlichen, überflüssigen Niederlage - allerdings der ersten im EuroChallenge-Wettbewerb.
ratiopharm ulm startete nach Plan - mit drei Punkten von Maarty Leunen nach wenige Sekunden Spielzeit. Doch dann war es vorbei. Nun spielte Enel Basket Brindisi. Die Italiener trafen nach Belieben, holten sich Rebounds in der Offensive und Defensive und erspielten sich mit einem 16:0 Run einen dicken Vorsprung. Und die Ulmer Basketballer: Die spielten so, als hätten sie ihren grandiosen Sieg über Bonn vom vergangenen Samstag bis Mittwochmittag gefeiert. Die ersten zehn Minuten gelang den Hausherren wenig, und wenn ihnen etwas gelang, dann kam das Pech hinzu. So sprang der Ball bei mehreren Würfen wieder aus dem Ring. Ballverluste, Fehlwürfe, Abspielfehler und eine gewisse Ratlosigkeit im Spiel - eine herbstliche Tristesse war in der mit 4500 Zuschauern gut besetzten Arena spürbar. Der erste Durchngang ging folglich klar mit 9:31 an die Gäste aus Brindisi.
Auch die zweiten zehn Minuten liefen anfangs nicht besser. Kurzzeitig arbeiteten sich die Ulmer Basketballer wieder heran, doch dann ließen sie die Italiener wieder ziehen. Doch gegen Ende lief es wieder etwas besser. Eine Minute vor der Pause stand es 33:40, Maarty Leunen machte dann die wichtigen Punkte zum 38:40 Pausenstand.
In der Halbzeit machten zwei Spieler der Harlem Globetrotters Werbung für ihre Show im März nächsten Jahres. Die US-Boys hätten aber nach dem Geschmack des Publikums - ähnlich wie die Ulmer Korbjäger - ruhig etwas mehr auf dem Parkett zeigen können.
Nach der Pause kamen die Ulmer zunächst besser ins Spiel. Nun zeigte sich, dass in keinem Spiel nur ein Team durchgängig gut trifft. Nun vergaben die Italiener ihre Würfe und die Ulmer trafen gut. Es ging hin und her, ohne dass sich ein Team deutlich absetzen konnte. Vier Minuten vor Ende traf Tim Ohlbrecht, der viele Korbleger vergab, mit einem krachenden Dunk, in den er all seinen Frust legte, seine ersten zwei Punkte zum 63:58. Doch die Italiener zogen gleich, ehe Per Günther auf 66:63 erhöhte. Zwei Minuten vor Schluss erhöhten die Gäste auf 66:68, Tim Ohlbrecht glich umgehend aus. Dann erhöhten wieder die Italiener. 34 Sekunden vor Ende verkürzte Maarty Leunen auf 71:74, Adam Hess, der gut, aber wenig spielte, glich fünf Sekunden später zum 74:74 aus.
Ulm lag dann 15 Sekunden vor Ende mit 76:74 vorn. Dann schafften es die Ulmer bei zwei Versuchen unter dem Korb, nicht, den Ball durch den Ring zu stopfen. Die Quittung folgte 4 Sekunden vor der Sirene: Der überragende Marcus Denmon (31 Punkte) traf aus der Distanz zum knappen 76:77 für die Gäste. Ein Grund für die Niederlage: Die Ulmer Korbjäger trafen nur 20 Prozent der 2er-Würfe. Bester Ulmer Werfer war Adam Hess, der 12 Punkte machte, davon 3 Dreier und dabei nur 11 Minuten spielte. Der erfahrene Adam Hess brachte erneut - zusammen mit Per Günther - Energie und Punkte ins Spiel der Ulmer. Wenn er auf dem Feld stand.





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