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Ulm News, 03.11.2014 14:31

3. November 2014 von Thomas Kießling
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Tourismuswirtschaft in Bayerisch-Schwaben weiter auf Erfolgskurs


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In diesem Jahr zeigte sich der Sommer nicht von seiner besten Seite. Wie sich dies auf die heimische Tourismusindustrie auswirken wird, war unklar. Umso erfreulicher ist das Ergebnis der Saisonumfrage, an der sich 263 Unternehmen aus der Tourismuswirtschaft beteiligt haben.

Robert Frank, Vizepräsident der IHK Schwaben und Geschäftsführer des Parkhotels Frank in Oberstdorf: „Trotz einer positiv verlaufenen Sommersaison, ist eine der großen Herausforderung unserer Branche der Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften. Das wird für viele Unternehmen zum limitierenden Faktor werden. Wir müssen uns jetzt gemeinsam den Herausforderungen stellen und begreifen, dass die beste Werbung für unsere Branche ­zum einen unsere zufriedenen Mitarbeiter sind und zum anderen wir uns als attraktive Arbeitgeber darstellen müssen.“

Zu den Ergebnissen im Einzelnen

Geschäftslage in Hotels und in der Gastronomie auf gutem Niveau

Trotz Wetterkapriolen sind rund 85 Prozent aller an der Umfrage beteiligten Unternehmen mit dem Verlauf der vergangenen Sommersaison zufrieden. Zwar kann das Ergebnis nicht ganz an die Rekordmarke von 93 Prozent zufriedener Unternehmer aus dem Vorjahr anknüpfen. Geschuldet ist dies doch dem schlechten Wetter, das dazu führte, dass Tagestouristen in den gastronomischen Betrieben ausblieben und dass auch bei den Spontan- und Wochenendurlaubern für einen Rückgang sorgte.

Reisebüros sind die Gewinner der Sommersaison

Die Nachfrage nach Lastminute-Reisen war immens. Dementsprechend gut fällt das Ergebnis der Umfrage bei den Reisebüros- und Reiseveranstaltern aus. Fast 97 Prozent aller Unternehmen bestätigen ihre Zufriedenheit mit der vergangenen Sommersaison; 40 Prozent davon berichten von guten Geschäften.

Der Ausblick auf die Geschäftslage der nächsten Monate ist jedoch getrübt. Jedes vierte Unternehmen rechnet mit einem Rückgang, der unabhängig vom hohen Niveau der Ausgangssituation auch einer möglichen Bedrohung der Reisetätigkeit in krisenbehaftete Länder geschuldet ist.

Fachkräftemangel als stärkste Bedrohung

Auf die Frage nach der stärksten Bedrohung der wirtschaftlichen Entwicklung ihres Betriebes nannten über die Hälfte aller Unternehmen den Fachkräftemangel an erster Stelle; dicht gefolgt von den Befürchtungen um steigende Arbeitskosten und höhere Energie- und Rohstoffpreise sowie die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen.

Die Tourismusbilanz ist ein Kooperationsprojekt der IHK Schwaben mit dem Bayerischen Hotel- und Gaststätten-verband DEHOGA Bayern e.V. und dem Tourismusverband Allgäu/Bayerisch-Schwaben, bei dem die Unternehmen aus dem Gastgewerbe und der Reisebranche jeweils zum Ende der Sommer- und Wintersaison zur aktuellen Lage und den Zukunftserwartungen befragt werden.



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