Ulm News, 14.10.2014 14:29
Achtung: Dubiose Haustürgeschäfte
Am Montag kam es in Vöhringen und Altenstadt (Landkreis Neu-Ulm) zu zwei Vorfällen, bei denen jeweils dubiose Haustürgeschäfte abgewickelt wurden.
Am Montag, 13.10.14, vormittags, wurde ein 68-Jähriger im Ortsgebiet von Altenstadt von einem unbekannten Mann angesprochen. Er gab vor, dass er eine Reifenpanne habe und fragte nach einer Werkstatt. Gleichzeitig bot er dem Mann einen Topf und ein Besteckset an, das er angeblich nicht mit in die Schweiz mitnehmen wolle, da er Zoll zahlen müsste. Er bot die Waren für 600.- Euro an, die der 68-Jährige auch kaufte. Im Internet stellte er dann fest, dass die Waren nicht dem geforderten Preis entsprechen.
Ebenfalls am Montag Vormittag war im Bereich des Autohofs in Vöhringen eine ausländische Teerkolonne tätig. Nach mündlicher Absprache sollten auf einem Betriebshof ca. 45 qm geteert werden. Jedoch wurde der Untergrund für ca. 500 qm vorbereitet. Es kam schließlich zu neuen Preisverhandlungen unter anderem wegen Qualitätsmängeln. Der neue Preis sollte jedoch sofort und in bar ausbezahlt werden. Auf der Fahrt zur Bank, wo der Auftraggeber vom "Chef" der Teerkolonne begleitet wurde, konnte dieser die Polizei informieren. An der "Baustelle" konnten noch insgesamt vier Arbeiter, alle ausländischer Identität, ein Pole, zwei Slovaken und ein Ire, festgestellt werden. Nach erfolgter Überprüfung wurden sie nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen. Der "Chef" der Teerkolonne war bereits vorher geflüchtet. Zu einer Geldübergabe war es nicht gekommen.
Die Polizei rät: Was sie an der Haustür schnell mal unterschreiben oder abschließen, kann sich als komplizierter Vertrag entpuppen. Bei schriftlichen Verträgen haben sie ein Rücktrittsrecht von 14 Tagen. Wenn jedoch bar bezahlt wird, ist in der Regel das Geld weg. Broschüren für ihre Sicherheit, insbesondere für Senioren/innen. einschließlich Haustürgeschäfte, gibt es bei ihrer Polizeidienststelle.




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