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Ulm News, 03.09.2014 09:47

3. September 2014 von Thomas Kießling
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Vorstand der Handwerkskammer Ulm zieht Bilanz - Joachim Krimmer kandidiert für das Präsidentenamt


Es waren fünf spannende Jahre für das Handwerk“, so die abschließende Bilanz von Anton Gindele, scheidender Präsident der Handwerkskammer Ulm, am Rande der vergangenen Vorstandssitzung. Joachim Krimmer kandidiert als Nachfolger von Anton Gindele.

„Gemeinsame Zielsetzung des Gremiums sei es gewesen die Selbstverwaltung des Handwerks als Dienstleister für ihre Betriebe zu platzieren und deren Leistung zwischen Jagst und Bodensee gleichmäßig zu verankern. Gemeinsam wollte man politisch spürbar werden und insbesondere die Herausforderungen des aufkommenden Fachkräftebedarfs aktiv gestalten. Abgeleitet aus einer Mitgliederumfrage von 2010 habe man diesen Handlungsauftrag der Betriebe in konkrete Maßnahmen, Aktionen und politische Positionen kanalisiert. „Das Minus an abgeschlossenen Lehrverträgen hat den Vorstand sehr beschäftigt“, betonte Gindele.
Mit der Ausbildungsberatung türkischer Jugendlicher, der Initiierung hunderter Bildungspartnerschaften und der bewussten Ansprache von Studienabbrechern habe man aber aktiv wesentliche Weichen zur Behebung des Fachkräftebedarfs gestellt. Gindele: „Die Azubis aus Spanien waren für die Region mit Sicherheit ebenso wegweisend. Sie sind für den Chancenreichtum unseres Wirtschaftszweiges immer noch beispielgebend.“
Mit der Imagekampagne des deutschen Handwerks habe man zudem auch jedem Betrieb die Möglichkeit gegeben für sich als Arbeitgeber und Auftragnehmer selbst zu werben. Die kommende Vollversammlung könne hier auf Bestehendem aufbauen. Gindele: „Gerade im Bereich der regionalen Schulentwicklung muss der Atem des Handwerks im Nacken der Politik spürbar bleiben.“ Eine wohnortnahe Beschulung sei die gemeinsame Zielsetzung der Selbstverwaltung und aller Handwerksorganisationen. Hier habe jeder ehrenamtlich tätige Handwerker die Aufgabe für das Handwerk Position zu ergreifen. Gleiches gelte beim Einsatz für den deutschen Meisterbrief auf europäischer Ebene. Als zentrale Weichenstellung im eigenen Bildungsbereich wertete der Vorstand weiter die Integration des Ulmer Weiterbildungszentrums für innovative Energietechnologie, kurz WBZU. Damit sei das Handwerk mitten in der Wissenschaftsstadt präsent und könne aktiv an zukunftsträchtigen Entwicklungen im Bereich von Klima, Energie und Umwelttechnik teilhaben und mitwirken.
Dass eine Selbstverwaltung des Handwerks ein eigenes Forschungsinstitut betreibt, sei einmalig in Deutschland. Gindele abschließend: „Wir sind in den letzten fünf Jahren bewusst neue Wege gegangen, haben weder den Weg nach Berlin oder Brüssel gescheut, um dort die Welt und die Bedürfnisse des Handwerks zu erklären.
Das WBZU ist nur ein Beispiel für vielerlei Tätigkeiten im Kleinen, die im Gesamtbild ein positives Fazit für die gesamte Selbstverwaltung des Handwerks zwischen Jagst und Bodensee erlauben.“
Joachim Krimmer kandidiert als Nachfolger
In der Sitzung gab zudem Joachim Krimmer seine Kandidatur für das Amt des Präsidenten der Handwerkskammer Ulm, als Nachfolger von Anton Gindele, bekannt. Der Vorstand begrüßte dieses Engagement. Krimmer ist seit 2004 Mitglied der Vollversammlung der Handwerkskammer Ulm und seit 2012 auch im Vorstand der Selbstverwaltung tätig. Er ist zudem seit 2011 als Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft Ravensburg aktiv, und war von 2002 bis 2014 der Obermeister der dortigen SHK-Innung. Die Regionalpolitik kennt er seit 1994 als Stadtrat in Leutkirch. Zudem war Krimmer von 2008 bis 2014 Kreisrat im Landkreis Ravensburg. Der bisherige Vizepräsident für die Arbeitgeberseite Thomas Rüdiger (Heidenheim) hat ebenfalls angekündigt, wieder für das Amt des Viz epräsidenten zu kandidieren. Am 30. September konstituiert sich die neue Vollversammlung der Handwerkskammer Ulm. Sie umfasst insgesamt 117 ehrenamtliche Mitglieder, inklusive Stellvertreter. Sie vertritt knapp 18.000 Handwerksbetriebe und wählt den Präsidenten und den Vorstand.
Anders als in anderen Selbstverwaltungen der Wirtschaft sind im Handwerk, neben den Arbeitgebern, auch die Arbeitnehmer vertreten. Ein Verhältnis von zwei Drittel Arbeitgebern zu einem Drittel Arbeitnehmer muss gewährleistet sein.



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