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Ulm News, 07.04.2014 17:50

7. April 2014 von Thomas Kießling
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Spektakulärer Neuzugang im Naturkundlichen Bildungszentrum


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Beschreibung: Braunbär im Naturkundlichen Bildungszentrum

Fotograf: PR

Foto in Originalgröße



Er trägt die Inventarnummer WT 001243 – der Braunbär oder, wie sein lateinischer Name lautet:"Ursus arctos". Seit einigen Tagen ist er in der Kornhausgasse 3 angekommen und jetzt inmitten der Sonderausstellung "Wölfe" neben Wolf, Luchs und Wildkatze, als weiterer Vertreter der inzwischen vielerorts ausgerotteten großen Beutegreifer zu bewundern.

Der Neuzugang hat einen weiten Weg hinter sich. Er stammt von der Kamtschatka-Halbinsel im äußersten Osten Russlands, wo heute noch Bären in freier Natur leben und im Einzelfall und nach strengen Vorschriften auch bejagt werden. Das Tier wurde vor einigen Jahren in der europaweit renommierten Präparationswerkstatt von Kestutis Bybartas in Litauern präpariert. Mit Unterstützung der Bürgerstiftung gelang es dem Förderkreis Naturkundliches Bildungszentrum Ulm nun, das seltene Präparat für das Bildungszentrum zu erwerben.

Aus Sicht des Leiters der Naturkundlichen Sammlungen, Dr. Peter Jankov, ist es sehr zu begrüßen, wenn naturkundliche Objekte und Tierpräparate aus Nachlässen und privaten Sammlungen, möglichst mit umfassenden Herkunftsdaten versehen, Museen zugeführt werden, wo sie einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. "Tierpräparatei sind für die Lehre und für Studien am Original unersetzlich", sagt Jankov. "Im Museum werden Tierpräparate für nachfolgende Generationen aufbewahrt und stehen dort auch für spätere wissenschaftliche Auswertungen und Analysen zur Verfügung."

Bären gelten als Sinnbild für unbesiegbare Stärke, Mut, Kraft und Freiheit. Neben der körperlichen Kraft war es wohl auch die Winterruhe, die zur mystischen Rolle der Bären beitrug. Schon unsere frühen Vorfahren konnten beobachten, wie sich die Bärin zur kalten Jahreszeit in ihre Höhle zurückzog und dort trotz eisiger Temperaturen bis zu sechs Monate ohne Wasser und Nahrung überlebte. Wenn sie dann im Frühjahr mit ihren Jungen zurückkehrte, wurde dies als Symbol für den ewigen Kreislauf des Lebens und die ständige Erneuerung der Natur gewertet.



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