Ulm News, 23.09.2013 11:41
Großes Interesse an Kunstprojekt „kontiki trifft Niki“
Die Ausstellung zum Kunstprojekt „kontiki trifft Niki“ hat in den vergangenen Wochen eine Vielzahl an interessierten Besuchern ins Forum der Sparkasse Neue Mitte gelockt. Bei der gestrigen Finissage zogen alle Beteiligten ein rundum positives Fazit.
Aus dem reichhaltigen Repertoire der französischen Künstlerin Niki de Saint Phalle waren das farbenfrohe und fantasievolle Zirkusplakat des Zirkus Knie sowie Zeichnungen von Phantasiemonstern speziell für das Kunstprojekt ausgewählt worden. Im Rahmen dieser Aktion hatten Kinder eigene Zirkusplakate und Bilder von Drachen und Monstern nach genau diesen Werken gestaltet. Dieser sichtbar gemachte Austausch zwischen dem Vorbild Niki de Saint Phalle und den Ergebnissen der Kinder und Jugendlichen konnte bis gestern in der Sparkasse Neue Mitte bestaunt werden. Ermöglicht wurde das Projekt durch die künstlerische Leitung der Kinder- und Jugendkunstschule kontiki und der Ulmer Galerie Zick, die die originalen Plakate und Grafiken der Künstlerin für diese Ausstellung zur Verfügung gestellt hatten. Die Sparkasse Ulm hat in den vergangenen Jahren bereits eine Reihe von Ausstellungen realisiert, in deren Rahmen sich Kinder mit den Werken Picassos, Mirós und Chagalls auseinandergesetzt hatten. In der aktuellen Ausstellung „kontiki trifft Niki“ hatten sich Kinder und Jugendliche aus Ulm und dem Alb-Donau-Kreis im Frühjahr und Sommer mit den Werken von Niki de Saint Phalle beschäftigt. Jugendliche setzten sich zudem mit den berühmten Bilder-Briefen der französischen Künstlerin auseinander. Die jungen Kunstschaffenden geben in ihrer ganz eigenen Sprache ihre Sichtweise auf die Originale und ihre Vorstellungswelten wieder. Besonders Kunstwerke, die von Kindern erschaffen worden sind, stecken voller Fantasie und sind deshalb sehr eindrücklich. Die französische Künstlerin Niki de Saint Phalle, die bereits vor elf Jahren verstorben ist, wurde mit ihren ausgefallenen Skulpturen, den sogenannten „Nanas“, weltweit bekannt. Neben diesen außergewöhnlichen Plastiken, von denen auch eine als Leihgabe des Ulmer Museums in der Ausstellung zu sehen ist, hat Niki de Saint Phalle Filme und Theaterstücke geschrieben, als Schauspielerin gearbeitet und darüber hinaus Schmuck und Parfum kreiert. Darüber hinaus hat sie die sogenannten „Schießbilder“ entwickelt. Durch den Akt der Gewalt entstehen unkontrollierte Farbexplosionen, da zuvor in den Werken Farbbeutel platziert worden sind. Zu ihren bekanntesten Werken zählen neben den zahlreichen „Nanas“ der Brunnen vor dem Centre Pompidou in Paris, den sie zusammen mit ihrem Mann Jean Tinguely im Auftrag der französischen Regierung schuf. Darüber hinaus dürfte der „Tarot-Garten“ in der Toskana vielen Kunstkennern ein Begriff sein.




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