Ulm News, 02.05.2013 14:04
Südwestmetall verleiht Förderpreis an Dr. Ahmet Ulusoy
Mit dem jährlich vergebenen Südwestmetall-Förderpreis wurden elf Absolventen der Landesuniversitäten ausgezeichnet. Der Preis ist mit jeweils 5000 Euro dotiert. Ulmer Preisträger ist dieses Jahr Dr. Ahmet Ulusoy von der Universität Ulm.
Seine Dissertation unter Doktorvater Prof. Dr.-Ing. Hermann Schumacher von der Universität Ulm trägt den Namen „Analoger Synchron-Empfänger für Kurzstrecken-Funkübertragung mit ultra-hoher Bandbreite.“ Thomas Handtmann, Vorsitzender der Bezirksgruppe Ulm von Südwestmetall und Geschäftsführer der Albert Handtmann Holding GmbH & Co. KG, hebt die Bedeutung der Dissertation hervor. „Die Datenübertragung im drahtlosen Bereich wird im Zuge fortschreitender Technologisierung immer wichtiger werden“, so Handtmann. Forschung und Wissenschaft seien wichtige Faktoren, damit Deutschland wettbewerbsfähig bleibe. Gerade in einer global agierenden Wirtschaft sei es für ein Land wichtig, sich Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Dr. Ulusoy ist nach erfolgreichem Abschluss seiner Promotion seit September 2012 am Georgia Electronic Design Center in Atlanta, Georgia tätig. Dies ist eines der weltweit führenden Zentren auf dem Gebiet der Hochgeschwindigkeits-Schaltungstechnik. Somit konnte er bei der Preisverleihung nicht persönlich anwesend sein. Dennoch freut er sich sehr über die ihm mit diesem Preis überbrachte Auszeichnung. Kurz zusammenfassend könnte man die Arbeit folgendermaßen beschreiben: Neben der Mobilkommunikation, bei der Daten über mehrere Kilometer mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Megabit pro Sekunde übertragen werden sollen, gibt es verstärkt Anwendungen, bei denen extrem große Datenmengen in sehr kurzer Zeit über kurze Entfernungen von einigen Metern transferiert werden sollen. Zu finden ist dies im medizinischen Bereich, in dem beispielsweise eine größere Anzahl von sehr hochauflösenden Röntgen- oder Kernspin-Bildern auf einen Tablett-PC überspielt werden sollen. Weitere Beispiele sind der Download von BluRay-Filmen auf mobile Abspielgeräte oder die drahtlose Anbindung hochauflösender Bildschirme. „Ziel der Dissertation war, Datenraten von bis zu 10 Gigabit pro Sekunde über wenige Meter zu übertragen – also mehr als das Hundertfache dessen, was heute maximal mit dem LTE-Mobilfunkstandard möglich ist“, führt Prof. Dr.-Ing. Hermann Schumacher von der Universität Ulm aus. „Damit ist diese Dissertation eine Arbeit, die sicher in unserer innovativen Branche mit Interesse wahrgenommen wird“, betont Handtmann.





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