Ulm News, 11.02.2013 14:24
Ruhige Fasnet - Polizei schickt Störenfriede heim
Eine positive Bilanz zieht die Polizeidirektion Ulm nach den Fasnetsveranstaltungen in Dietenheim und Ulm-Eggingen am Sonntag. Die Polizei war bei den gut besuchten Veranstaltungen in Eggingen und Dietenheim präsent, um für Sicherheit zu sorgen, Störenfriede abzuhalten und dem Jugendschutz Geltung zu verschaffen.
Für die Beamten in Eggingen gab es am Nachmittag erfreulicherweise keinen Grund zum Einschreiten, so der Polizeibericht. Insgesamt positiv fällt auch die Bilanz für die Fasnetsveranstaltungen in Dietenheim aus, wo der Polizeiposten Dietenheim zusammen mit einer Streife der Polizeiinspektion Illertissen für Sicherheit sorgte. So staunten gegen 15:00 Uhr zwei Jugendliche nicht schlecht, als die Beamten sie rasch als jene wiedererkannten, die bei der Fasnet im bayrischen Illertal durch Schlägereien aufgefallen waren. Sie und ein weiterer mutmaßlicher Störenfried bekamen dank Platzverweisen in Dietenheim erst gar keine Gelegenheit, Unfrieden zu stiften. Bei fast 40 Jugendlichen führten die Beamten Rucksackkontrollen durch. Teilweise entdeckten die Polizei darin Hochprozentiges, das sie entweder an Ort und Stelle entsorgte oder sicherstellte. Zwei Minderjährige, die tortz Verbots in der Öffentlichkeit geraucht hatten, mussten ihre Zigaretten abgeben. In allen Fällen werden die Eltern informiert. Zwei Erwachsene werden angezeigt, weil sie verbotenerweise Alkohol oder Zigaretten an Jugendliche abgegeben haben. Wegen Fundunterschlagung ermittelt die Polizei gegen einen 15-Jährigen. Mit einer angeblichen gefundenen EC-Karte hatte er am Abend versucht, sich Zigaretten aus einem Automaten zu holen. Dabei fiel der Jugendliche einer Polizeistreife auf, die ihn überprüfte, die fremde Karte sicherstellte und den Burschen seinem Vater übergab. Gegen 18:30 Uhr versetzte ein 37-Jähriger in der Illertisser Straße einer Passantin einen Schlag gegen den Kopf. Die 21-Jährige reagierte richtig und informierte sofort die Polizei. Kurz darauf fassten die Beamten den angetrunkenen Verdächtigen, den nun eine Strafanzeige wegen Körperverletzung erwartet. Wie angekündigt (wir berichteten), setzt die Polizei ihre verstärkten Verkehrskontrollen über die verbleibenden närrischen Tage fort. Sie sollen verhindern, dass berauschte Fahrer sich oder andere in Gefahr bringen.




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