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Ulm News, 07.02.2013 17:22

7. February 2013 von Thomas Kießling
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Polizei warnt: Narren, seid keine Narren


 Die Polizei hat verstärkte Kontrollen zur Fasnet angekündigt und diese auch durchgeführt. Jetzt steht die ganz heiße Phase erst noch bevor, trotzdem wurden schon mehr betrunkene Fahrer aus dem Verkehr gezogen als im Vorjahr. Deshalb mahnt die Polizei dringend: Wer trinkt, fährt nicht und wer fährt, trinkt nicht.

Wie im Januar angekündigt hat die Polizei die Alkoholkontrollen vertärkt. Wie sie jetzt mitteilt, haben die Polizisten in Ulm und im Alb-Donau-Kreis im Januar 32 Fahrer unter Alkoholeinfluss aus dem Verkehr gezogen. Im Januar des Vorjahres waren es mit 23 weit weniger. Im gleichen Zeitraum hat sich die Zahl der Unfälle unter Alkoholeinfluss nahezu halbiert: Sieben waren es im Januar 2013, eine Person wurde verletzt. 2012 waren es noch 13 Unfälle mit fünf Verletzten. Damit sieht sich die Polizei darin bestätigt, dass verstärkte Kontrollen helfen, die Unfallzahlen zu verringern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Dies wird sie auch in den kommenden Tagen tun, wenn die Hoch-Zeit der Fasnet ansteht. Die Polizei wird aber auch andere Besucher der Veranstaltungen kontrollieren, etwa Jugendliche, die im Besitz von Alkohol sind. Ziel ist, den Jugendschutz zu stärken. Weil Alkohol gleichzeitig Gewalt begünstigt, soll auf diese Weise ein friedlicheres Miteinander begünstigt werden. Dazu gehören auch Gespräche mit Personen, die wegen Gewalt auf und bei solchen Veranstaltungen aufgefallen sind. Ihnen wird eindeutig und konsequent aufgezeigt, was ihnen droht, wenn sie ihr Verhalten nicht ändern. Auf diese Weise "angezählt" wurden zum Beispiel ein 18-Jähriger und ein 17-Jähriger aus dem Kreis Biberach. Die waren bei einer Veranstaltung in Öpfingen wegen ihrer Aggressivität aufgefallen, kurz darauf bei einer Veranstaltung im Kreis Biberach. Die Mutter des 17-Jährigen wurde ins Gespräch einbezogen. Die Beiden zeigten sich beeindruckt von den polizeilichen Maßnahmen und sicherten zu, die weiteren Veranstaltungen nicht stören zu wollen. Trotzdem wird die Polizei, in Uniform wie in Zivilkleidung, auf den Veranstaltungen und im Umfeld kontrollieren. Die Besucher sollen sich sicher fühlen, Straftäter unsicher.



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