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Ulm News, 22.01.2013 11:50

22. January 2013 von Thomas Kießling
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Ulmer Transporeon Group wächst weltweit


2012 war für die Ulmer Transporeon Group das Jahr der Expansion – in Deutschland, Europa und weltweit. Neben der Eröffnung des Hauptstadtbüros in Berlin erschloss sich das Unternehmen vier neue Märkte: die Türkei, Russland, die USA und Asien.

In Europa behauptete sich Transporeon 2012 als Marktführer für sogenannte „E‐Logistics‐Lösungen“. Gemeint sind webbasierte Logistik‐Plattformen, auf denen sich Unternehmen mit ihren Spediteuren vernetzen können. Aufgrund ihres Umsatzwachstums zählt die Transporeon Group zu den Top 20 der am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen in Deutschland. Bei der Transporeon Group ist man zufrieden mit dem Jahr 2012. „Wir haben viel erreicht und das trotz eines unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes“, stellt Geschäftsführer Peter Förster fest. Der Umsatz der Firmengruppe mit Hauptsitz in Ulm steigt seit ihrer Gründung 2000 jährlich um einen zweistelligen Prozentsatz. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Transporeon Group rund 24 Millionen Euro, was einem Umsatzplus von zwanzig Prozent entspricht. Dies honorierte im November 2012 auch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte, die Transporeon mit dem „Deloitte Fast 50“ auszeichnete, einem Preis für die 50 am schnellsten wachsenden Technologieunternehmen in Deutschland. Auf dem Ranking fand sich die Transporeon Group sogar unter den Top 20 wieder. Zu den Transporeon‐Kunden zählen unter anderem Unternehmen wie Eckes Granini, Fressnapf oder ArcelorMittal. Neu hinzu kamen 2012 beispielsweise Ferrero, Nestlé Foods Spanien, OBI in Polen und ein Projekt mit Coca‐Cola in China. Investitionen in neue Märkte und Technologien Um das weitere Wachstum zu sichern, hat die Transporeon Group 2012 in neue Märkte und die technische Weiterentwicklung der Plattform investiert. Bisher war das Unternehmen in 22 Ländern, vorwiegend in Europa vertreten. Zudem betreuten die Experten einzelne Projekte in den USA, Russland und Asien. Diese Präsenz soll zukünftig ausgebaut werden. Die Transporeon Group eröffnete daher im vergangenen Jahr Büros in Philadelphia, Moskau und 2 Singapur. Auch den Markt in der Türkei erschloss sich Transporeon mit ersten Kundenaufträgen. Technisch entwickelte Transporeon seine Plattformen unter anderem in Richtung mobile Anwendungen weiter. Dabei hat Transporeon vor allem die Spediteure und Fahrer im Blick, die künftig noch stärker in die Prozesse eingebunden werden sollen. „Wir sehen nicht nur die verladenden Unternehmen als unsere Kunden. Wir wollen auch die Akzeptanz der Spediteure gewinnen und erhalten. Das System funktioniert nur, wenn alle davon profitieren“, so Alexander Sollmann, als Geschäftsführer bei Transporeon für Vertrieb und Marketing verantwortlich. Mitarbeiter gewinnen und halten Dabei steht Transporeon aber auch vor Herausforderungen. „Wir wachsen schnell. Unsere Mitarbeiterzahl hat 2012 um 18 Prozent auf über 260 zugenommen. Diese neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten wir erst einmal auf Transporeon aufmerksam machen, sie überzeugen und dann gut integrieren. Daran werden wir auch 2013 weiter arbeiten“, erklärt Förster. Dafür lässt man sich im Unternehmen einiges einfallen. Es gibt nicht nur eine firmeneigene Fußballmannschaft. Transporeon engagiert sich auch lokal in Ulm und unterstützt die Party am Schwörmontag, Kulturveranstaltungen im Roxy sowie die Basketballer von Ratiopharm Ulm. Kontakt zu Interessierten und möglichen Bewerbern hält das Unternehmen über verschiedene Facebook‐Seiten. „Ein interessanter Job mit internationalen Möglichkeiten und dabei in Ulm wohnen können – das macht für viele Bewerber den Reiz von Transporeon aus“, so Förster. Dabei ist er optimistisch, dass auch 2013 wieder neues Perso nal gebraucht wird. „Wir sind überzeugt, dass sich unsere Investitionen auszahlen. Die Transporeon Group erwartet auch dieses Jahr wieder ein zweistelliges Wachstum.“ Dabei dürfte Försters Einschätzung bei den derzeitigen Aussichten in der Heimatregion Europa und den Märkten in Übersee durchaus realistisch sein.



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