Ulm News, 15.01.2013 10:42
Bei Herzversagen nicht gaffen, sondern drücken
Die Sektion Notfallmedizin des Universitätsklinikums Ulm versucht im Rahmen einer Studie die Bevölkerung für das Thema Laienreanimation zu sensibilisieren. Bei plötzlichem Herzversagen ist die sofortige, anhaltende Thoraxdruckmassage durch medizinische Laien bis zum Eintreffen der Rettungskräfte die einzige Chance auf ein Überleben des Betroffenen ohne bleibende Schädigung des Gehirns.
Mit diesem Projekt möchte die Sektion Notfallmedizin dazu beitragen, die Rettungskette in solchen Notfällen zu optimieren. Sektionsleiter Notfallmedizin, Priv.-Doz. Dr. Claus-Martin Muth brachte das Anliegen auf den Punkt: Nicht gaffen - drücken! In den nächsten Tagen läuft die große Informationskampagne mit Plakaten und Flyern in ganz Ulm an. Ulms Oberbürgermeister Ivo Gönner - in seiner Zeit als Zivildienstleistender selbst Rettungssanitäter - unterstützt die Aktion als Schirmherr: "Die Menschen sollen motiviert werden, ihre Angst zu überwinden. Es ist besser zu helfen und dabei vielleicht etwas falsch zu machen, als gar nichts zu tun."




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