Ulm News, 04.01.2013 12:19
Falsche Versprechen
Mit faulen Tricks agierten Unbekannte, um in Ulm arglose Mitmenschen um ihr Geld zu bringen. Eine Frau fiel darauf herein und handelte sich eine Attrappe statt eines hochwertigen Mobiltelefones ein.
Eine andere Frau bemerkte gerade noch rechtzeitig, dass es nicht um einen großen Gewinn, sondern um einen großen Schwindel ging. Gemeinsam war den beiden Fällen, dass die Täter den Anschein eines schnellen Vorteils erweckten. So bat am Donnerstag ein Unbekannter der Mitarbeiterin eines Ulmer Lokals ein vermeintlich hochwertiges Mobiltelefon zum Schnäppchenpreis an. Die Frau glaubte an eine günstige Gelegenheit und erwarb das begehrte Gerät. Doch das erwies sich schon bald als wertlose Attrappe für Ausstellungszwecke. Sie erstattete Anzeige wegen Betrugs und beschrieb der Polizei den Unbekannten. Er dürfte etwa 40 Jahre alt und circa 178 cm groß sein. Der Mann sprach mit österreichischem Akzent und trug eine dunkelblaue Jacke sowie eine gleichfarbige Wollmütze. Auf eine andere Masche fiel zunächst eine andere Ulmerin herein. Zum Jahreswechsel hatten ihr eine unbekannte Anrufer zu einem angeblichen Gewinn in einem Preisausschreiben gratuliert. Vor der Auszahlung des stattlichen Gewinns seien aber beträchtliche Gebühren fällig. Die Frau schöpfte dennoch keinen Verdacht und wies mehrere Hundert Euro über einen Bargeldtransferdienst ins Ausland an. Glücklicherweise verriet sie den Tätern noch nicht die Transfernummer, die diese zum Abholen des Geldes bräuchten. Im letzten Moment schöpfte die Getäuschte jetzt Verdacht, zog den angewiesenen Betrag zurück und erstattete Anzeige. So blieb ihr ein beträchtlicher Schaden erspart. Auch in diesem Fall ermittelt die Ulmer Polizei wegen Betrugs.




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