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Ulm News, 29.12.2012 00:00

29. December 2012 von Thomas Kießling
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Green-IT aus Ulm bringt Logistik-Branche in Fahrt


Transporeon ist eine webbasierte Logistikplattform, die Industrie- und Handelsunternehmen mit ihren Logistikpartnern vernetzt. Das Ulmer Software-Unternehmen wurde 2000 gegründet. Heute arbeiten mehr als 260 Mitarbeiter weltweit beim europäischen Marktführer, der seit 2012 auch mit Büros in Russland, USA und Singapur vertreten ist.

Spediteure und Unternehmen kämpfen in der Logistik mit schwankenden Frachtaufkommen und hohen Spritprei- sen, Lenk- und Ruhezeiten. Eine verbesserte Zusammenarbeit zwischen Industriekunden und den Transporteuren bietet hohes Optimierungspotenzial. Dies erkannten die Firmengründer Peter Förster, Roland Hötzl und Marc-Oliver Simon. 1999 diskutierten die Kommilitonen, wie sich Leerkilometer im Transportwesen reduzieren ließen. Ein Jahr später hatten sie ihr Studium beendet und Transporeon entwickelt, eine webbasierte Logistikplattform, die Industrie und Handel mit ihren Logistikpartnern vernetzt. Noch im Gründungsjahr schaffte Transporeon den Einstieg in die Baustoffbranche, wenig später in die Metall- und Stahlindustrie. Schnell folgten weitere wichtige Branchen wie Automotive, Konsumgüter oder Maschinenbau. 2006 gründete die Firma die Niederlassung im polnischen Krakau.
Heute hat Transporeon mehr als 260 Mitarbeiter weltweit und ist Markt- führer in Europa. Ziel ist nun die weltweite Expansion. Ein wichtiges Thema, mit dem sich die Entwickler bei Transporeon beschäftigen, ist die Green-IT. Denn es wird versucht, ökonomische und ökologische Optimie- rungspotenziale zu erschließen und dadurch den drohenden Verkehrsinfarkt zu verhindern. Im europäischen Fernverkehr beträgt der Anteil der Fahrten ohne Ladung derzeit noch zwischen zehn und elf Prozent.
„Durch unseren Einsatz reduzieren sich diese Leerkilometer um durchschnittlich 13 Prozent“, berichtet Geschäftsführer Marc-Oliver Simon. Sind Frachtführer gleichzeitig mit vielen Unternehmen ver- netzt, gibt es fast ein Drittel weniger Leer- fahrten. „Die Speditionen haben klare wirtschaftliche Vorteile wegen der höheren Auslastung.“ Auch Umweltbelastungen durch CO2-Ausstoß und Feinstaub-Emission werden nachhaltig gesenkt. Für die Industriekunden werden durch die automatisierte Vergabe von Transporten über die Plattform Prozesse vereinfacht und beschleunigt.
Dadurch sparen Unternehmen Zeit und Geld. „Wir arbeiten nicht nur an absolut innovativen Lösungen, sondern pflegen auch eine eigene Unternehmenskultur“, berichtet Geschäftsfüh- rer Peter Förster.
Zum Transporeon-Spirit gehören eine flache Führungshierarchie und eine „Du“-Kultur. Teambuilding- Events, das von Transporeon gesponserte Live-Karaoke im Ulmer Roxy sowie die gemeinsame Teilnahme an Sportveranstaltungen machen die Software-Schmiede zu „einem ganz besonderen Unternehmen“, so Marketingleiterin Christine Götz. Dies auch, weil das Durchschnittsalter der Mitarbeiter bei gerade mal 31 Jahren liegt. Der Teamgeist wird bei dem Unternehmen, das unter anderem Software-Entwickler, Informatiker und Key Account Manager einstellt, hoch gehalten und gepflegt.



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