Ulm News, 13.11.2012 11:27
ICE durch Metallrohr auf der Schiene beschädigt
Ein ICE überfuhr am Montagnachmittag gegen 17.15 Uhr zwischen dem Bahnhof Geislingen und Haltepunkt Geislingen West (Bereich Anton-Ilg-Straße) ein auf die Schienen gelegtes Metallrohr. Der oder die bislang Unbekannten haben sich hierbei in erhebliche Lebensgefahr gebracht.
Der ICE war mit 80 Stundenkilometer von Ulm nach Stuttgart unterwegs. Ein Personenschaden ist glücklicherweise nicht entstanden. Die sofort verständigten Beamten der Bundespolizei konnten keine Personen in Tatortnähe antreffen. Durch das zwei Meter lange Eisenrohr wurde am Triebkopf des Zuges ein Sandrohr der Bremsanlage beschädigt. Die Schadenshöhe kann bislang nicht genannt werden. Der ICE wurde zum Bahnhof Geislingen zurückgefahren, wo die rund 200 Fahrgäste mit dem nachfolgenden ICE 592 ihre Reise fortsetzen konnten. Durch den Vorfall erhielten 16 Züge eine Gesamtverspätung von zirka fünf Stunden. In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei eindringlich vor den Gefahren an Bahnanlagen. Beim Betreten der Gleisanlagen besteht höchste Lebensgefahr. Ein Spaziergänger hatte gegen 17 Uhr in unmittelbarer Tatortnähe zwei Jugendliche gesehen. Laut dem Zeugen trug ein Jugendlicher ein sehr auffälliges rotes Oberteil. Dieser soll 14 bis 15 Jahre alt sein und 170 Zentimeter groß. Der zweite Jugendliche war etwas kleiner, von diesem liegt keine nähere Beschreibung vor.




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