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Ulm News, 20.03.2012 21:24

20. March 2012 von Thomas Kießling
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John Bryant: Bamberg ist unser Vorbild


„Ich will nicht zulassen, dass wir in einer Saison vier Mal gegen die gleiche Mannschaft verlieren“, sagt John Bryant vor dem Pokal-Halbfinale gegen Bamberg im Interview mit BIG – Basketball in Deutschland.

John Bryant, gibt es eigentlich irgendwas, was diese Saison nicht perfekt läuft für Sie und Ihr Team?

Bryant: Eigentlich nicht, wir sind in einer super Situation für die Playoffs, wir haben etwas Abstand auf Platz drei. Wir stehen im Final Four des Pokals, wir haben die neue Halle, wir haben eine phantastische Stimmung, da kann man fast schon sagen, es läuft perfekt hier für uns. Wobei, und das klingt jetzt fast schon undankbar, aber es hätte sogar noch besser laufen können. Zum Beispiel hätten wir die Spiele bei den Bayern, in Bamberg oder in Würzburg auch gewinnen können. Die waren alle knapp, wir hatten es selbst in der Hand. Wir hätten jetzt tatsächlich auch schon 23 Siege haben können. Aber auf der anderen Seite haben wir auch Spiele gewonnen, bei denen wir das entscheidende Glück für uns hatten.

Gegen Bamberg spielen Sie jetzt wieder im Pokal. Für Sie ist das ein besonderes Spiel gegen den Meister.

Bryant: Das stimmt, das ist die einzige Mannschaft, gegen die ich in Deutschland noch nie gewonnen habe. Sie sind unglaublich tief besetzt, aber wir können sie packen. Ich will nicht zulassen, dass wir in einer Saison vier Mal gegen die gleiche Mannschaft verlieren, das wäre ziemlich bitter. In der Preseason haben sie uns geschlagen, dann haben wir bei ihnen knapp verloren, daheim hatten wir keine Chance. Für uns ist das Spiel in Bonn im Pokal eine Revanche für mehrere Spiele – genauso machen wir uns heiß auf dieses Duell.

Trauen Sie sich auch zu, Bamberg in einer Serie zu schlagen? Bryant: Das ist natürlich die ultimative Herausforderung. Diese Mannschaft ist das beste Beispiel dafür, was man mit Kontinuität erreichen kann, in der Hinsicht sind sie unser Vorbild. Die wissen, was man als Gruppe zusammen umsetzen kann, wie man dauerhaft gewinnt. Die haben den Schlüssel zur Meisterschaft schon gefunden, wir sind noch lange nicht so weit.

Diese Kontinuität ermöglichen Sie mit Ihrem Vertrag nun auch in Ulm. Sehen Sie sich daher jetzt in einer Rolle, in der Sie dafür Sorge tragen, dass auch andere wichtige Bausteine langfristig bleiben – John Bryant also als Klebstoff, der das Team zusammenhält? Bryant: Wir reden darüber sehr viel. Den Gedanken gibt es, nicht nur bei mir. Jedem gefällt dieser Erfolg hier, jeder fühlt sich hier pudelwohl, für alle sind die vielen Siege total aufregend. Und das sind Argumente, wieso sich jeder vorstellen kann, den Prozess gemeinsam weiterzuführen. Es ist doch so, jeder Sieg gibt einem ein gutes Gefühl, und je mehr man gewinnt, desto eher wollen die Leute auch längerfristig hierbleiben. Bamberg hätte sein Team nie zusammengehalten, wenn sie jedes Jahr nur Mittelmaß gewesen wären.

Noch einmal zurück zum Pokal-Duell: Welche Stärken sehen Sie bei Bamberg?

Bryant: Vor allem die tiefe Rotation, sie können immer wieder großes Potenzial einwechseln. Außerdem werden sie super gecoacht, spielen sehr intelligent und aggressiv.

Welche Vorteile sehen Sie bei Ulm?

Bryant: Diesmal haben wir Dane (Watts, d. Red.) wieder dabei, er hat uns beim letzten Spiel gegen Bamberg gefehlt. Das hat uns extrem weh getan. Er kann es mit deren Big Men aufnehmen. Dadurch haben wir eine echte Chance.

Wer ist Bambergs gefährlichster Spieler?

Bryant: Marcus Slaughter ist ein gefährlicher Athlet, auf ihn muss man immer aufpassen. Er hat immer eine gute Quote. Aber man würde diesem Team nicht gerecht werden, wenn man nicht sagen würde: Da lauern überall Gefahren für einen. Ulm gewinnt den Cup, weil… Bryant: … wir gegen Bamberg nicht schon wieder verlieren. Damit werden uns die Coaches heiß machen. Und wenn wir erst mal das Finale erreichen sollten, ist sowieso alles möglich.



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