Ulm News, 18.01.2012 17:11
„Nein“ zu Agrogentechnik und Tierfabriken
Das Bündnis für eine gentechnikfreie Region (um) Ulm hat sich bei seinem gestrigen Treffen hinter die Forderungen eines breiten, aus 25 Organisationen bestehenden bundesweiten Bündnisses gestellt, welches für den kommenden Samstag zu einer großen Demonstration in Berlin aufruft.
Diese steht unter dem Motto "Wir haben es satt - Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten". Zahlreiche Busse auch aus Baden-Württemberg und Bayern werden Demonstranten nach Berlin bringen. Anlass der Demonstration ist ein jährlich wiederkehrendes Messe-Ereignis in der Bundeshauptstadt: Die „Grüne Woche“. Während dieser Messe treffen sich auf Einladung der Bundesregierung am 21. Januar Landwirtschaftsminister aus aller Welt mit Vertretern internationaler Agrarkonzerne. Deren Ziel, die Industrialisierung der Landwirtschaft weltweit voranzutreiben, möchten die Organisatoren der Großdemonstration ein machtvolles "Ja" zu bäuerlicher und ökologischer Landwirtschaft gegenüberstellen. Angesichts der sich häufenden Lebensmittelskandale wie zuletzt Antibiotika-resistente Keime auf Hähnchenfleisch wollen die Menschen für gentechnikfreie, gesunde und nachhaltig produzierte Lebensmittel und für faire Marktbedingungen für die bäuerliche Landwirtschaft demonstrieren. Im Januar vergangenen Jahres wurde erstmals unter diesem Motto zu einer Großdemonstration aufgerufen. 22 000 Menschen gingen dabei in Berlin gegen Gentechnik, Tierfabriken und Dumpingexporte auf die Straße. Die Demonstration bewirkte, dass sich Konzerne für einige der von den Organisatoren formulierten Ziele gesprächsbereit zeigten. Auf der Internetseite www.wir-haben-es-satt.de haben die Organisatoren Informationen zum genauen Ablauf der Demonstration sowie Hintergrundinfos zu den Themen Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten hinterlegt. Außerdem können hier Mitfahrgelegenheiten in Bussen, Zügen oder Privatautos gesucht, gefunden und angeboten werden, zum Teil sogar mit Übernachtungsmöglichkeiten.




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