Ulm News, Heute, 07:00
Nach Reh-Attacke: PETA fordert Hundeführerschein
Nach dem Vorfall in Jungingen, bei dem ein nicht angeleinter Hund ein Reh angefallen und getötet hatte, fordert die Tierschutzorganisation PETA einen verpflichtenden Hundeführerschein.
Laut Polizeibericht hat der freilaufender Hund auf einem Feldweg bei Ulm-Jungingen ein Reh angegriffen und getötet. Der Hund war mit seiner 50-jährigen Halterin auf einer Joggingrunde unterwegs, als er das Reh entdeckte, ihm hinterherrannte und es so schwer verletzte, dass es noch vor Ort starb. Gegen die Frau wurden Ermittlungen wegen Jagdwilderei eingeleitet. Angesichts dieses Vorfalls fordert die Tierrechtsorganisation PETA die Landesregierung in Baden-Württemberg auf, den sogenannten Hundeführerschein einzuführen.
„Meist liegt das Problem nicht bei den Hunden selbst, sondern bei ihren Halterinnen und Haltern. Viele von ihnen haben Schwierigkeiten, das Verhalten, die Signale und die Körpersprache der Vierbeiner richtig zu interpretieren und zu verstehen. Die eigentliche Ursache von Beißvorfällen ist somit in der Unwissenheit der Menschen zu suchen, nicht beim Tier“, so Björn Thun, Fachreferent bei PETA. „Unabhängig davon, ob ein Hund einer ‚Rasse‘ angehört oder ein ‚Mix‘ ist – jeder Hund, der falsch gehalten, missverstanden oder schlecht behandelt wird, kann potenziell für Mensch und Tier gefährlich werden.“



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