Ulm News, 12.12.2025 06:00
Geldsegen auch für Neu-Ulm und den Landkreis: 80 Mio. Euro kommen
Nach Ulm und dem Alb-Donau-Kreis fließt nun auch diesseits der Donau das Geld aus dem Sondervermögen - und aus den normalen Schlüsselzuweisungen über Bund und Land. Insg. 80 Mio Euro kommen - für Neu-Ulm seien das 9 Mio. Euro mehr als letztes Jahr, für den Kreis Neu-Ulm gar 10 Mio Euro mehr.
Das haben heute in einer gemeinsamen Medienmitteilung der Abgeordneten Alexander Engelhard (MdB), Klaus Holetschek (MdL) und Thorsten Freudenberger (MdL) bekannt gegeben.
Die Einordnung, ob der Geldsegen die Etat-Löcher für 2026 stopfen kann, wird ulm-news morgen vornehmen - zunächst das erfreuliche Zahlenwerk.
Bayern stärkt die Schlüsselzuweisungen für 2026 deutlich, heißt es in der Mitteilung. Der Landkreis Neu-Ulm wird mit 39.440.164 Euro bedacht, die Kommunen erhalten 40.543.892 Euro. Insgesamt fließen im kommenden Jahr Schlüsselzuweisungen in Höhe von 79.984.056 Euro an den Landkreis Neu-Ulm und seine Kommunen. Damit erhalten sowohl Landkreis als auch die Städte und Gemeinden rund 9 Millionen bzw. 10 Millionen Euro mehr als im letzten Jahr. Im Jahr 2025 waren es für den Landkreis 30.853.796 Euro und für die Kommunen 30.733.408 Euro. Die bayerischen Kommunen liegen bei der Investitionsquote im Ländervergleich schon seit vielen Jahren auf Platz 1.
Im Einzelnen erhalten die Kommunen folgende Summen: Altenstadt 734.772 Euro, Bellenberg 690.848 Euro, Buch 1.102.988 Euro, Holzheim 837.724 Euro, Illertissen 4.717.048 Euro, Kellmünz a.d.Iller 298.616 Euro, Nersingen 3.905.780 Euro, Neu-Ulm 17.801.480 Euro, Elchingen 979.756 Euro, Oberroth 424.244 Euro, Osterberg 437.780 Euro, Pfaffenhofen a.d.Roth 2.265.944 Euro, Roggenburg 536.760 Euro, Senden 5.771.684 Euro und Unterroth 38.468 Euro. Vöhringen und Weißenhorn erhalten keine Zuweisungen.
Der Memminger Landtagsabgeordnete und CSU-Fraktionsvorsitzende im Bayerischen Landtag, Klaus Holetschek und sein Landtagskollege Thorsten Freudenberger (Neu-Ulm), heben hervor: „Auf den Freistaats Bayern ist Verlass! Wir stärken damit die kommunale Selbstverwaltung und ermöglichen passgenaue Angebote vor Ort. Trotz der schwierigen Situation der öffentlichen Haushalte stehen wir fest an der Seite der Kommunen und wollen, dass das Geld da ankommt, wo es gebraucht wird – bei den Menschen vor Ort und in konkreten Projekten und Maßnahmen.“
Landesweit stehen im Jahr 2026 für die Schlüsselzuweisungen rund fünf Milliarden Euro zur Verfügung. Das sind 131 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr. Die Mittel sind der größte Einzelposten von insgesamt 12,83 Milliarden im kommunalen Finanzausgleich.
Besonders erfreulich ist, dass die bayerischen Kommunen darüber hinaus mit zusätzlichen Mitteln von rund 3,9 Milliarden Euro im Jahr 2026 aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastruktur zur Finanzierung kommunaler Investitionen in die Infrastruktur unterstützt werden. Davon werden den Kommunen zwei Milliarden Euro als kommunales Investitionsbudget zur Verfügung gestellt. Der Landkreis erhält davon 7.985.574 Euro, seine Städte und Gemeinden 22.758.886 Euro. Insgesamt fließen damit 30.744.460 Euro aus dem Sondervermögen in die Region. Die Zuweisungen aus dem Sondervermögen, die pauschal für Investitionen vor Ort zur Verfügung stehen, betragen im Einzelnen: Altenstadt 733.656 Euro, Bellenberg 635.882 Euro, Buch 587.585 Euro, Holzheim 267.052 Euro, Illertissen 2.497.116 Euro, Kellmünz a.d.Iller 211.450 Euro, Nersingen 1.331.254 Euro, Neu-Ulm 7.379.086 Euro, Elchingen 1.336.908 Euro, Oberroth 136.176 Euro, Osterberg 124.514 Euro, Pfaffenhofen a.d.Roth 990.459 Euro, Roggenburg 370.480 Euro, Senden 3.202.618 Euro, Unterroth 128.048 Euro, Vöhringen 1.406.174 Euro und Weißenhorn mit 1.420.428 Euro.
„Mit den jetzt bereitgestellten Mitteln aus dem Sondervermögen setzen wir ein klares Signal: Der Bund steht verlässlich an der Seite unserer Städte, Gemeinden und Landkreise. Diese zusätzlichen Investitionsgelder helfen dabei, wichtige Projekte vor Ort – von Schulen und Kitas über Straßen und Brücken bis hin zur digitalen Infrastruktur – zügig umzusetzen und unsere Kommunen zukunftsfest aufzustellen“, ergänzt der Bundestagsabgeordnete für Neu-Ulm, Alexander Engelhard.



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