Ulm News, 05.10.2025 08:00
Ein Höhepunkt der Woche: Obwohl Pflicht: Uniklinik Ulm hat noch keine elektronische Patientenakte - wie einige Krankhäuser auch
Eigentlich ist sie seit dem 1. Okt. 2025 Pflicht für Arztpraxen und Krankenhäuser: die elektronische Patientenakte, kurz ePA. Eingeführt wurde die ePA bereits Ende April dieses Jahres. Schon da mussten einige Einrichtungen passen - wie ulm-news-Recherchen ergaben. Und da hat sich erstaunlicherweise zur Pflichteinführung am 1. Okt. rein gar nichts geändert, unter anderem das Universitätsklinikum Ulm (UKU) - eine von vier Universitätsklinika in Baden-Württemberg und das größte Klinikum vom Nordosten bis in den Süden des Bundeslandes Baden-Württemberg, das jährlich rund 50.000 Patient*innen stationär behandelt und knapp 300.000 ambulante Quartalsfälle. Den Einrichtungen drohen sogar Strafen, wenn die ePA noch nicht fristgerecht eingeführt ist.
Bereits im Frühjahr hieß es gegneüber ulm-news, die ePA werde in der Ulmer Uniklinik im Herbst eingeführt - doch nun kam die offizielle Verlautbarung eines Sprechers der Uniklinik auf ulm-news-Anfrage: "Das Universitätsklinikum Ulm hat die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) zum 1. Oktober vorbereitet und die notwendigen Systeme bestellt. Die Auslieferung durch den Hersteller verzögert sich jedoch derzeit noch. Wie bereits der Presse zu entnehmen war, betrifft dies auch andere Krankenhäuser. Sobald die technischen Komponenten bereitstehen, wird das UKU die ePA umgehend in den Klinikbetrieb integrieren." Über einen genauen Zeitpunkt der ePA-Einführung wurde der Kliniksprecher nicht weiter konkret. Es wird wohl nocn eine Weile dauern. ulm-news bleibt dran.
Wie bei anderen Mitteilungen der Uniklinik, die wir hier bei ulm-news gerne veröffentlichen, zeigen wir auch die Hintergrund-Infos auf - in diesem Falle die Dimension, die damit auch die ePA-Einführung für Patienten betrifft - Stichtwort Röntgenbilder, Unterlagen zu Blutbildern, etc. von A nach B transportieren, z.B. vom Hausarzt zur Uniklinik, etc.
Hier heißt es also bei den Hintergrund-Infos:
"Im Universitätsklinikum Ulm werden jährlich rund 50.000 Patient*innen stationär behandelt. Hinzu kommen knapp 300.000 ambulante Quartalsfälle. Rund 7.000 Mitarbeiter*innen leisten an den Standorten des Klinikums universitäre Spitzenmedizin.
Mit 29 Kliniken und 16 Instituten bietet das Universitätsklinikum den Patient*innen eine stationäre und ambulante Krankenversorgung auf höchstem Niveau. Das Universitätsklinikum Ulm verfügt über 1.200 Betten und ist das größte Klinikum zwischen Ost-Württemberg, Schwäbischer Alb, Bodensee und Allgäu.
An der Ulmer Universität absolvieren rund 4.000 Studierende ein Studium an der Medizinischen Fakultät. Das Universitätsklinikum Ulm ist eines von vier Universitätsklinika in Baden-Württemberg. www.uniklinik-ulm.de"





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