Ulm News, 13.07.2025 18:20
Stadt Ulm will nun "Aktionsplan Karlsplatz" aufstellen
Die Stadt Ulm geht den nächsten Schritt für einen sicheren, sauberen und lebenswerten Karlsplatz. Wie es in einer Mitteilung heißt, gebe es nun einen Aktionsplan und einem Vor-Ort-Termin. Damit bündle und aktualisiere sie bestehende und neue Maßnahmen, um den zentralen Platz gezielt weiterzuentwickeln. Die geplanten Maßnahmen basieren auf zahlreichen Gesprächen, die Oberbürgermeister Martin Ansbacher in den vergangenen Wochen mit Bürgerinnen und Bürgern geführt hat.
„Wir machen im Bereich des Karlsplatzes bereits viel. Die vielen Gespräche - etwa beim Karlsplatzfest - jedoch haben deutlich gemacht: Es gibt durchaus weiteren Handlungsbedarf. Wir nehmen die Sorgen und Beschwerden der Menschen sehr ernst und werden handeln. Sie fließen in den Aktionsplan ein. Mir ist wichtig, dass sich die Situation am Karlsplatz für die Bürgerinnen und Bürger deutlich und schnell verbessert“, sagt Oberbürgermeister Martin Ansbacher.
Der Aktionsplan umfasst verschiedene Bausteine, die derzeit mit den beteiligten Stellen finalisiert werden. Ziel ist es, mit einem breiten Bündel an Maßnahmen den öffentlichen Raum am Karlsplatz für alle sicher und attraktiv zu gestalten. Dies soll jedoch vor allem gemeinsam und im Austausch mit der Bürgerschaft am Karlsplatz geschehen. Aus diesem Grund wird es einen Vor-Ort-Termin geben, bei dem sich Oberbürgermeister Martin Ansbacher, der Kommunale Ordnungsdienst, weitere Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, der Polizei, der Quartiersozialarbeit, des Stadtteilvereins, der Entsorgungsbetriebe Ulm sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger treffen und im Dialog gemeinsam die angestrebten Maßnahmen besprechen werden. In engem Kontakt mit der Bürgerschaft sollen die Maßnahmen konkretisiert und Anregungen aufgenommen werden. Der Termin soll zeitnah stattfinden und ist bereits in Planung.
Zudem prüft die Stadt derzeit die Einrichtung eines Drogenkonsumraums, in dem suchtkranke Menschen unter Aufsicht und in einem geschützten Rahmen konsumieren können. Die verwendeten Utensilien werden im Anschluss fachgerecht entsorgt. Ziel eines solchen Angebots ist es, den öffentlichen Raum zu entlasten und gleichzeitig gesundheitliche Risiken für Konsumierende zu verringern. Die Stadtverwaltung wägt die Einrichtung sorgfältig und in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachstellen
Die Stadt Ulm geht den nächsten Schritt für einen sicheren, sauberen und lebenswerten Karlsplatz. Mit einem Aktionsplan und einem Vor-Ort-Termin bündelt und aktualisiert sie bestehende und neue Maßnahmen, um den zentralen Platz gezielt weiterzuentwickeln. Die geplanten Maßnahmen basieren auf zahlreichen Gesprächen, die Oberbürgermeister Martin Ansbacher in den vergangenen Wochen mit Bürgerinnen und Bürgern geführt hat.
„Wir machen im Bereich des Karlsplatzes bereits viel. Die vielen Gespräche - etwa beim Karlsplatzfest - jedoch haben deutlich gemacht: Es gibt durchaus weiteren Handlungsbedarf. Wir nehmen die Sorgen und Beschwerden der Menschen sehr ernst und werden handeln. Sie fließen in den Aktionsplan ein. Mir ist wichtig, dass sich die Situation am Karlsplatz für die Bürgerinnen und Bürger deutlich und schnell verbessert“, sagt Oberbürgermeister Martin Ansbacher.
Der Aktionsplan umfasst verschiedene Bausteine, die derzeit mit den beteiligten Stellen finalisiert werden. Ziel ist es, mit einem breiten Bündel an Maßnahmen den öffentlichen Raum am Karlsplatz für alle sicher und attraktiv zu gestalten. Dies soll jedoch vor allem gemeinsam und im Austausch mit der Bürgerschaft am Karlsplatz geschehen. Aus diesem Grund wird es einen Vor-Ort-Termin geben, bei dem sich Oberbürgermeister Martin Ansbacher, der Kommunale Ordnungsdienst, weitere Vertreterinnen und Vertreter der Stadtverwaltung, der Polizei, der Quartiersozialarbeit, des Stadtteilvereins, der Entsorgungsbetriebe Ulm sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger treffen und im Dialog gemeinsam die angestrebten Maßnahmen besprechen werden. In engem Kontakt mit der Bürgerschaft sollen die Maßnahmen konkretisiert und Anregungen aufgenommen werden. Der Termin soll zeitnah stattfinden und ist bereits in Planung.
Zudem prüft die Stadt derzeit die Einrichtung eines Drogenkonsumraums, in dem suchtkranke Menschen unter Aufsicht und in einem geschützten Rahmen konsumieren können. Die verwendeten Utensilien werden im Anschluss fachgerecht entsorgt. Ziel eines solchen Angebots ist es, den öffentlichen Raum zu entlasten und gleichzeitig gesundheitliche Risiken für Konsumierende zu verringern. Die Stadtverwaltung wägt die Einrichtung sorgfältig und in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachstellen ab. Auch diesbezüglich bedarf es aber zuerst des Kontakts und des Austauschs mit der Bürgerschaft, um die Meinung vor Ort zu hören, bevor weitere Schritte unternommen werden.
Stadt ist am Karlsplatz bereits aktiv
Bereits Mitte Juni hatte die Stadtverwaltung verstärkte Kontrollen auf dem Karlsplatz angeordnet. Der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) sucht seither regelmäßig das Gespräch mit auffälligen Personen und kontrolliert die Einhaltung der geltenden Regeln, etwa zu Alkoholverboten und Ruhezeiten. Bis Ende Juni war der KOD rund 30-mal zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten auf dem Platz im Einsatz, teils auch mehrfach täglich. Diese bereits hohe Kontrollfrequenz wird in den kommenden Wochen nochmals intensiviert und neu strukturiert. Auch die Polizei ist in enger Abstimmung mit dem KOD am Karlsplatz aktiv. Zudem gibt es einen regelmäßigen Austausch in "Runden Tischen" zu dieser Thematik.
Mitarbeitende der Entsorgungsbetriebe Ulm (EBU) sind regelmäßig im Bereich Karlsplatz aktiv und säubern diesen. Die EBU planen derzeit eine Ausweitung der Reinigungszeiten.
Der Sozialraum Mitte/Ost ist kontinuierlich auf dem Karlsplatz aktiv. Die Quartiersozialarbeit ist montags mit einem Spielangebot für Kinder vor Ort, das von Familien gut angenommen wird. Parallel bietet der Quartierstreff Mitte/Ost Kaffee an, um mit verschiedenen Zielgruppen in Kontakt zu bleiben. Zudem gibt es wöchentliche Sprechzeiten im Bürgerhaus Mitte und regelmäßige aufsuchende Arbeit auf dem Platz.
Die Stadtteilkoordination und Fachgruppen beteiligen sich an Aktionen wie dem Karlsplatzfest, und für den Herbst ist ein Flohmarkt geplant. Die Mobile Jugendarbeit sucht den Platz im Rahmen von Streetwork-Runden regelmäßig auf. Das Kinder- und Familienzentrum Schaffnerstraße veranstaltet Kinderaktionen auf dem Karlsplatz.
Die vielfältigen Maßnahmen sollen jetzt erweitert und in einem "Aktionsplan Karlsplatz" festgeschrieben werden.
Fortsetzung folgt also.





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