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Ulm News, 04.06.2025 23:37

4. June 2025 von Thomas Kießling
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Die Uuulmer verlieren in Würzburg - damit 1:1-Ausgleich im PlayOff-Halbfinale


ratiopharm ulm unterliegt bei den FIT/One Würzburg Baskets mit 87:77 – damit ist die PlayOff-Halbfinalserie erstmals ausgeglichen.

Erneut war die 3er-Quote bescheiden - aber es gibt auch andere Gründe für dire Niederlage.

Viele Fans in Würzburg, und auch das Public Viewing im Orange Campus (siehe Foto) war voll besetzt.

Wenn beim zweiten Duell dieser Halbfinalserie eines auf die Uuulmer zutraf, war es folgende Redewendung: Immer für eine Antwort gut. Ganze sechs Mal brachte sich das Team von Ty Harrelson angepeitscht von den mitgereisten Fans zurück ins Spiel - allen voran durch einen 9:0-Run und Topscorer Márcio Santos (15 Pkt) fünf Minuten vor Schluss (72:70).

Doch die zahlreichen Aufholjagden forderten wichtige Körner, die im Endspurt den Offensivmotor herunterkühlen ließen: „Die mitgereisten Fans haben uns heute einen enormen Push gegeben, den wir leider nicht zum Sieg nutzen konnten“, bedankte sich Ulms Cheftrainer und erklärte weiter: „Unser größtes Problem waren heute wieder einmal die Turnover. Mit 23 Ballverlusten können wir kein PlayOff-Halbfinale gewinnen. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass wir am Samstag stärker zurückkommen werden, um den nächsten wichtigen Schritt zu gehen.“

Erwartungsgemäß startete das Spiel bei voller Intensität, der gewohnten Physis und umkämpften Duellen unter dem Korb. Bei schwachen Quoten aus dem Feld (42%/33% FG) lebten die Punkteausbeuten allen voran von zahlreichen zweiten Chancen. Im zweiten Durchgang boten die Uuulmer einigen Entlastungsversuchen der Gastgeber Paroli, wurden am Ende durch eiskalte und treffsichere Würzburger nicht belohnt. „Vor dem Spiel haben wir viel über Offensivrebounds und Ballverluste gesprochen – in beiden Belangen haben wir heute keinen guten Job gemacht. Jetzt ist die Serie ausgeglichen. Wir werden das schnell analysieren und uns bestmöglich für das Spiel am Samstag vorbereiten“, erklärte Guard Justinian Jessup.

Keyplayer: Hinton liefert gute Energie
Nate Hinton war der auffälligste Uuulmer auf dem Feld. In der Defensive unfassbar giftig und eng am Mann – offensiv entschlossen im Zug zum Korb. Am Ende markierte der Energizer neben 10 Punkten auch 6 Rebounds und 2 Steals. Auch wenn die Ballbewegung heute nicht so bemerkenswert gut, wie im ersten Aufeinandertreffen (12 AS) war, konnten mit Marcio Santos (15 Punkte) und Ben Saraf (13) zwei weitere Akteure zweistellig punkten.

Der Spielverlauf: Mit vollem Elan starteten die Uuulmer rund um „Danish Dynamite“ Tobias Jensen äußerst treffsicher in die Partie. Ein anfänglicher 5:0-Lauf ließ die wachsamen Hausherren dennoch unbeeindruckt. Durch giftige Defensive provozierten sie einfache Fehler im Offensivspiel der Gäste (5 TO), die am anderen Ende zu einfachen Punkten führten (10:14). Die Antwort darauf gab Noa Essengue, der seine enorme Athletik am offensiven Brett gerne zur Schau stellte (2 OR). So konnten sich die Harrelson-Schützlinge zum Viertelende wieder auf Remis herankämpfen (20:20; Q1). Schwungvoll startete Nachverpflichtung Nate Hinton in viertel zwei, der offensiv wie defensiv wichtige Akzente setzen konnte. Das gute Offensivrebounding der Gäste rückte fortan zunehmend in den Vordergrund. Topscorer Davion Mintz wusste die zweiten Wurfchancen aus der Distanz gut zu nutzen (29:35).

Der Rausch der Baskets schien weiter anzuhalten, so versenkte auch Aubrey Dawkins zwei weitere schnelle Dreier und schraubte demnach sowohl die Trefferquote (50% FG) als auch die Führung weiter nach oben (33:44). Einzig Essengue wusste den Würzburger Lauf zu unterbinden und verkürzte vor der Pause spektakulär (37:46; Q2).

Der Monsterblock von Nico Bretzel brachte ersten Schwung in den holprigen Start nach Wiederbeginn. Würzburg hatte mit dem mittlerweile heißgelaufenen Uuulmer-Offensivmotor sichtlich zu kämpfen. Dank ihrer guten Ausbeute von der Freiwurflinie, konnten sie nach wie vor die Führung halten (48:53). Eine Harrelson-Auszeit war das Mittel zum Zweck, um die defensiven Missverständnisse zu schmälern und zurück in den schnellen Spielfluss zu finden.

Immer wieder war es Energizer Karim Jallow, der mit der richtigen Entschlossenheit zum Korb zog. Mike Lewis stämmte sich nun mit aller Kraft dagegen und egalisierte den Uuulmer-Lauf mit neun Zählern in Folge (57:66; Q3). Nach erneuten Startschwierigkeiten war es Alfonso Plummer, der im letzten Viertel sehenswert per And-One die ersten Punkte aus dem Feld erzielen konnte.

Dann kam die Zeit für Youngster Ben Saraf: Während sein Duo-Partner Noa Essengue bereits ausgefoult zuschauen musste, zauberte der israelische Nationalspieler seine Uuulmer mit sehenswerten Kunststücken zurück ins Spiel (70:72). Doch wie so oft fanden die Würzburger um ihren Kapitän Zachary Seljaas die passende Antwort von der Freiwurflinie. Eine spannende Crunchtime, die sich angedeutet hatte, wurde dann Realität. Ähnlich wie am vergangenen Sonntag war es Mike Lewis, der die schweren Würfe versenken konnte (74:82). Da die Gäste am Ende zu viele Fehler im Spiel nach vorne hatten, konnte Seljaas den Sieg von der Freiwurflinie eintüten (77:87; Q4). 

Orange Mixed-Zone:
Headcoach Ty Harrelson: „Die mitgereisten Fans haben uns heute einen enormen Push gegeben, den wir leider nicht zum Sieg nutzen konnten. Danke an jeden einzelnen, der heute mitgefahren ist, um uns zu unterstützen – die Stimmung war großartig. Unser größtes Problem waren heute wieder einmal die Turnover. Mit 23 Ballverlusten können wir kein PlayOff-Halbfinale gewinnen. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass wir am Samstag stärker zurückkommen werden, um den nächsten wichtigen Schritt zu gehen.“

Guard Justinian Jessup:
„Vor dem Spiel haben wir viel über Offensivrebounds und Ballverluste gesprochen – in beiden Belangen haben wir heute keinen guten Job gemacht. Jetzt ist die Serie ausgeglichen. Wir werden das schnell analysieren und uns bestmöglich für das Spiel am Samstag vorbereiten.“

Foto: Harry Langer + Public Viewing am OrangeCampus (BBU)



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