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Ulm News, 26.05.2025 07:15

26. May 2025 von Thomas Kießling
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Sweep ins Halbfinale - Uuulmer Move gegen Alba Berlin begeistert - eine Einordnung.


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Fotograf: Harry Langer / BBU Ulm

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ratiopharm ulm bezwingt ALBA Berlin nach einem spektakulären Schlussspurt mit 93:84 und steht damit im Halbfinale um die deutsche Meisterschaft.

Bereits morgen um 12 Uhr startet der Ticketvorverkauf für die ersten beiden Heimspiele, gibt der Verein bekannt.

Eine Einordnung mit Stimmen zum Spiel. 

„Was für eine wilde Serie und was für Emotionen. Jedes Spiel dieses PlayOff-Viertelfinals war hart umkämpft und heute war es natürlich die schwierigste Aufgabe“, verdeutlichte Energizer Karim Jallow nach einem umkämpften Spiel drei vor abermals atemberaubender Kulisse in der ausverkauften ratiopharm arena. Deutlich aggressiver und früh tonangebend machten die Berliner klar, dass sie mit dem Rücken zur Wand alles in Waagschale werfen würden. Bei einer hohen Intensität war gerade Ulms Center Márcio Santos der Dreh- und Angelpunkt in der gegnerischen Zone: Jedes Spiel macht der eine die meisten Punkte, der andere holt mehr Rebounds – das Ziel ist immer der gemeinsame Sieg“, erklärt der Topscorer des Abends (23 Pkt). Hitzige Duelle in der Zone wurden meist durch ein Foul gestoppt, weshalb abermals die Freiwurfquote ein entscheidender Faktor im Spiel der Hausherren war. 42 Versuche erarbeiteten sich die Ulmer an der Linie und lieferten ganze 34 Treffer (81% FT).

Als ALBA das Momentum scheinbar auf seiner Seite hatte, legten die Gastgeber angeführt von ihren Youngstern einen 31:17-Schlussspurt aufs Parkett: „Ben Saraf hat heute das Spiel entschieden, Márcio Santos war unsere Versicherung in der Offensive und Noa Essengue hatte einige spielentscheidende Aktionen in den Schlussminuten. Gerade unsere Youngster ohne jegliche PlayOff-Erfahrungen haben heute wieder die wichtigen Impulse in der Crunchtime geliefert“, resümierte Head Coach Ty Harrelson einen weiteren spektakulären Abend. Im Halbfinale treffen die Ulmer auf den Gewinner der Viertelfinalserie zwischen Braunschweig und Würzburg (1:1). Am Sonntag um 12 Uhr startet der Ticketvorverkauf für die ersten beiden Heimspiele im Halbfinale (SO 01.06./SA 07.06.). Genaue Uhrzeiten stehen noch nicht fest.

Keyplayer: Youngster voran
Initiator und ein resoluter Vollstrecker. Center Márcio Center eröffnete die Partie mit acht aufeinanderfolgenden Punkten und blieb über die komplette Partie hinweg der ausnahmslose Zielspieler in der gegnerischen Zone. An einem denkwürdigen Abend arbeitete sich der erst 22-jährige Ulms Brasilianer mit unzähligen Attacken zum Korb und sorgte als Topscorer für sein neues Career-High in der BBL (23 Pkt). Die beiden NBA-Prospects Ben Saraf (20 Pkt/7 As) und Noa Essengue (14 Pkt/7 Reb) drückten der Viertelfinalserie ein weiteres Mal eindrucksvoll ihren Stempel auf.

Der Spielverlauf: Berlin startete besser und brachte erstmals in dieser Serie Nationalspieler Louis Olinde in die Verlosung. Unbeeindruckt von der griffigen Pick´n Roll-Defense sorgte Ulms Center Márcio Santos für acht Punkte infolge. Gerade weil der zuletzt spielentscheidende Dreier zu Beginn nicht fallen sollte, attackierten die Gäste mit Mut die Zone und bestraften konsequent die Uuulmer Ballverluste - zumeist im Nachsetzen am offensiven Brett arbeitete Youngster Noa Essengue gegen das Punktepolster des Gegenübers (20:24-1.VT). Ein 6:0-Run inklusive Führungswechsel eröffnete das zweite Viertel und einen anhaltend heißen Tanz auf dem Parkett.

Es blieb bei einer hohen Intensität, auch deshalb mehrten sich auf beiden Seiten die Ballverluste (8:12 TO) – Halbzeitstand 43:45. Zurück aus der Halbzeit attackierten die Hausherren aggressiv den Korb und brachten sich mit einigen gezogenen Fouls an die Linie. Bis zum Ende des Viertels waren es bereits ganze 26 Versuche, 21 davon wurden im Korb untergebracht (81% FT). Angepeitscht von den Rängen erzwangen die Uuulmer ihre Extra-Possessions, mussten aber auf der Gegenseite drei schnell aufeinanderfolgende Würfe von außen hinnehmen (61:62, 27.). Als das Momentum zu Beginn des Schlussviertel weiter auf die Seite der Berliner zu kippen schien, arbeitete das Kollektiv in Orange mit allem was es hatte dagegen. Ein 12:4-Run läutete das Finale Furioso ein. Eine Aktion folgte auf die nächste, das Aufschrei-Barometer des Uuulmer Hexenkessels fand seinen absoluten Höhepunkt – spätestens als der Dreier vom 19-jährigen Ben Saraf im Korb einschlug und die Weichen auf Sieg stellte (82:77, 38.) – Endstand 94:83.

Orange Mixed-Zone
Head Coach Ty Harrelson: „Der Schlüssel war diesmal das Schlussviertel, als wir zur richtigen Zeit das richtige Line-Up auf dem Parkett hatten, um selbst konsequent zu punkten und Berlin defensiv vor große Probleme zu stellen. In allen drei Spielen war es ein sehr physischer Schlagabtausch - in solchen Szenarien ist der Heimvorteil ein großer Faktor. Ben Saraf hat heute das Spiel e ntschieden, Márcio Santos war unsere Versicherung in der Offensive und Noa Essengue hatte einige spielentscheidende Aktionen in den Schlussminuten. Gerade unsere Youngster ohne jegliche PlayOff-Erfahrungen haben heute wieder die wichtigen Impulse in der Crunchtime geliefert.“

Center Márcio Santos: „Ein großartiger Abend mit einem erfolgreichen Ende – darauf haben wir die ganze Saison hingearbeitet. Wir haben tolle und vielseitige Charaktere in unseren Reihen und das auf jeder Position. Jedes Spiel macht der eine die meisten Punkte, der andere holt mehr Rebounds – das Ziel ist immer der gemeinsame Sieg. Wir sind bereit und werden auch im Halbfinale alles reinwerfen.“

Forward Karim Jallow: „Was für eine wilde Serie und was für Emotionen. Jedes Spiel dieses PlayOff-Viertelfinals war hart umkämpft und heute war es natürlich die schwierigste Aufgabe. ALBA hat noch einmal alles auf dem Feld gelassen. Kompliment an meine Mannschaft, wie sie in den letzten sechs Minuten nicht den Kopf verloren, sich zurückgekämpft und dieses Spiel gewonnen hat. Wir haben großes Selbstvertrauen getankt, nachdem wir Berlin in drei Duellen geschlagen haben und werden im Halbfinale dort weitermachen, wo wir heute aufgehört haben."



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