Ulm News, 04.03.2011 15:13
Ulm festigt Donaustädte-Zusammenarbeit mit Wien und Budapest
Der Rat der Donaustädte und -regionen wird den EU-Regierungschefs, die Ende Juni in Budapest anlässlich der Beendigung der ungarischen EU-Ratspräsidentschaft zusammenkommen, die Gründung eines Donau-Jugendwerks vorschlagen. "Wir müssen die Jugend entlang der Donau für die Idee einer gemeinsamen Donaustrategie gewinnen", betonte Oberbürgermeister Ivo Gönner, der in seiner Funktion als Präsident des Rates der Donaustädte und -regionen zu zweitägigen Gesprächen in Wien und Budapest war. Begleitet wurde er von Peter Langer, Donaubeauftragter Ulms und Neu-Ulms und Koordinator des Rats. Im Wiener Rathaus wurden die Ulmer von Gönners Amtskollegen Dr. Michael Häupl empfangen.
Gönner und Häupl waren sich darin einig, dass die Städte und Regionen entlang der Donau die eigentlichen Motoren der EU-Strategie für den Donauraum seien. Nur wenn die Projekte und Vorhaben der EU bei den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ankommen, wird die Strategie in den nächsten Jahren erfolgreich sein. Vereinbart wurde die Entwicklung gemeinsamer Infrastruktur-Projekte z.B. in den Bereichen Wasser/Abwasser und Verkehr. Diese sollen mit Nachdruck bei der EU-Kommission eingebracht werden. Zur einer ersten Begegnung kam es mit dem neuen Oberbürgermeister István Tarlós in dessen Amtsräumen im Budapester Rathaus. Tarlós hatte im Oktober 2010 Dr. Gábor Demszky abgelöst, der nach 20 Jahren nicht mehr kandidierte und ein enger Freund Ulms war. Tarlós betonte, dass er die Partnerschaft mit Ulm weiter fortsetzen und ausbauen wolle. Er bestätigte Gönners Einschätzung, dass das Netzwerk der Donaustädte zentrales Element in der Umsetzung der EU-Donaustrategie sei. Er wird –wie auch sein Wiener Kollege Michael Häupl- weiter im Präsidium des Rats der Donaustädte und -regionen mitarbeiten. In beiden Rathäusern stieß der Ulmer Vorschlag auf große Zustimmung und Unterstützung, im Rahmen der EU-Donaustrategie ein "Europäisches Donau-Jugendwerk" zu schaffen, das von den Städten und Regionen entlang der Donau getragen wird. Es kann an bereits bestehende Initiativen - wie Schüler-Austauschprogramme, Studenten-Netzwerke und Jugendcamps - anknüpfen und sie zusammenführen. Vorbilder sind das deutsch-französische und das deutsch-polnische Jugendwerk, die eine große Bedeutung für die europäische Integration und die Begegnung junger Europäer haben. Gönner und Langer trafen in Wien außerdem Dr. Erhard Busek als langjährigen und engen Partner in Sachen Donau-Zusammenarbeit und in Budapest Etelka Barsi-Pataky, die Beauftragte der ungarischen Regierung für die EU-Donaustrategie zu politischen Gesprächen <> Oberbürgermeister István Tarlós (Mitte) erläutert Gönner (rechts) und Langer (links) im seinem Amtszimmer einen Stadtplan von Budapest, Foto: Csilla Csapo



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05. March 2011 von benjamini
"Wir müssen die Jugend entlang der Donau für die Idee einer gemeinsamen Donaustrategie gewinnen" ????
Da wäre ich auch gern dabei - aber sooo jugendlich (wie die drei Herren) bin ich nicht mehr, als dass ich da bei Jugendlichen was "reißen" könnte.