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Ulm News, 26.09.2017 07:00

26. September 2017 von Ralf Grimminger
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Restaurantführer 2018: Hotel Lago wieder Top-Speiselokal in Großregion Ulm - 108 Restaurants im Test


Das Hotel Lago in Ulm ist nach Einschätzung der Testesser des Ulmer Restaurantführers wieder das Top-Speiselokal in der Großregion Ulm. Zum Aufsteiger des Jahres wurde das Restaurant Ojo, das erst im Sommer am Ulmer Schuhhausplatz eröffnet wurde, gekürt. Die 16. Ausgabe des Restaurantführers Ulm, Neu-Ulm und Umgebung aus dem KSM Verlag wurde am Montagabend im Beisein vieler Gastronomen und Gästen im vollbesetzten Roxy präsentiert und  ist ab sofort im Buchhandel erhältlich. Den Leser erwarten 108 ausführliche Tests von Restaurants aus Ulm, Neu-Ulm und der Umgebung im Umkreis von 50 Kilometern. 

 In der neuen Ausgabe des „Restaurantführer Ulm, Neu-Ulm und Umgebung 2018 aus dem Ulmer KSM Verlag gibt es spannende, neue und amüsante Einblicke in die Gastronomieszene für Ulm, Neu-Ulm und Umgebung. Dieses Jahr war das Testerteam in zahlreichen neuen Lokalitäten, sowie altbekannten Restaurants unterwegs.
Allein ein Blick auf die beliebte „Top 10“ zeigt ein reges Treiben in der Arbeit der Restaurants: Klaus Buderath kocht sich mit dem Hotel Lago eindrucksvoll zurück an die Spitze der Region. Der Vorjahressieger Burg Staufeneck in Salach muss gar zwei Plätze einbüßen und belegt 2018 den dritten Platz. Dazwischen konnte sich Hendrik Ketter mit seinem Neuhof am See in Gundelfingen von Platz 8 im Vorjahr auf Silber hochplatzieren. Auch ansonsten wurde die „Top 10“ durcheinandergewirbelt.
Erstmals wurde die Höchstwertung von 5! Spitzen dreimal vergeben, dies ist ein Beweis für die kontinuierliche Steigerung der Leistungen in der gehobenen Gastronomie der Region.
Den Titel des „Aufsteiger des Jahres“ geht 2018 an das Ojo!. Rund um das Trio Christian Becker, Heribert Fritz und Rino Corda wird die Ulmer Innenstadt neuerdings mit mediterraner Küche auf hohem Niveau belebt. Insgesamt baut der „Restaurantführer Ulm, Neu-Ulm und Umgebung“ auf sein bekanntes und beliebtes Erscheinungsbild.
Die 108 getesteten Restaurants werden in drei Kategorien unterteilt: Einfach, Mittel und Gehoben, um so einen Gesamtüberblick zu schaffen. Durch das Spitzensystem können alle Restaurants in Relation gesetzt werden. Ausschlaggebend für die erreichten Spitzen sind zum einen die Leistung der Küche, des Service und das gesamte Ambiente. Neben den ausführlichen Texten der Testredaktion sorgen ein kurzes Fazit, sowie ein „Spotlight“, welches mit Schlagworten einen kurzen Einblick gibt, für einen ersten Eindruck der getesteten Restaurants. Zusätzlich werden 20 Restaurants im Kurztest am Ende des Buches vorgestellt. Auch in der neuen Ausgabe hat sich einiges getan. Die Entwicklung in der Gastronomie ist enorm. So finden sich viele neue Adressen wieder. Es bleibt also spannend. Der „Restaurantführer Ulm, Neu-Ulm und Umgebung 2018“ hilft den Leserinnen und Lesern einen Überblick über die Küchen in der Region zu bekommen und sagt „wo Sie gut essen können und wo nicht!“, sagte Herausgeber Jens Gehlert bei der Präsentation des kulinarischen Wegweisers durch die Region. Dabei wurde er sehr amüsant von Andreas von Studnitz, dem Intendanten des Theater Ulm, unterstützt. Beide lasen die Bewertungen der besten zehn Restaurants abwechselnd vor, von Studnitz mit theaterkundiger Betonung oder auch mal schwäbisch, Gehlert ernst und konzentriert.
Die gekürten Köche und Chefs der Restaurants "Trüffel" in Erbach (Platz 10) , Neuhof am See, Burg Staufeneck, vom Restaurant Siedepunkt (5) oder Ojo in Ulm freuten sich über die Auzeichung und nahmen die Urkunde mit großer Freude entgegen.
Weniger begeistert zeigte sich Hans Häge vom Gasthaus "Bad" in Langenau, dem Vorjahressieger. Er könne den diesjährigen vierten Platz nicht verstehen, weil Gäste und Kritiker geäußert hätten, dass die Küche des "Bad" in den letzten Monaten noch besser geworden sei und die Gäste von noch weiter her kämen als bisher. Sagte es und verließ nach dem kurzen, heftigen Statement die Bühne.
Aber immerhin war Häge im Roxy anwesend. Andere Spitzenköche hat ten es vorgezogen, den Montagabend zuhause oder in ihrer Küche zu verbringen. Auch das Team des neuen Spitzenreiters und letztjährigen Zweitplatzierten, aus dem Hotel Lago, das den kürzesten Weg ins Roxy gehabt, aber diesen nicht gefunden hatte.     



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