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Ulm News, 25.02.2016 15:27

25. Februar 2016 von Ralf Grimminger
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Ulmer Schülerinnen und Schüler bei Regionalwettbewerb "Jugend forscht" sehr erfolgreich


Regionalsiege in Arbeitswelt, Chemie, Physik und Technik: Die Ulmer Schülerinnen und Schüler bei „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ waren sehr erfolgreich.

Es gab 18 Preisträger, darunter acht Regionalsieger: Für die Ulmer Schulen und das hiesige Schülerforschungszentrum verlief der Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ der Innovationsregion Ulm sehr erfreulich.
Acht erste, sieben zweite und drei dritte Plätze waren die Ausbeute der Ulmer Schulen und des Schülerforschungs-zentrums Ulm beim diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend forscht“. Die Innovationsregion Ulm organisiert und finanziert ihn seit nunmehr 13 Jahren. Ihr erster Vorsitzender Heinz Seiffert, Landrat des Alb-Donau-Kreises, zeigte sich begeistert von der Vielfalt der Forschungsprojekte. In seiner Festrede dankte er allen Beteiligten – den Jugendlichen, deren Betreuungslehrkräften, Schulen, Eltern sowie Wettbewerbsleiter Jochen Krüger und der 29köpfigen Jury – für ihren großartigen Einsatz.
Bei der öffentlichen Ausstellung ihrer Wettbewerbsprojekte hatten die Jugendlichen am Mittwoch nochmals Gelegenheit, ihre Wettbewerbsarbeiten in der Donauhalle zu präsentieren. In der mit Spannung erwarteten Feierstunde wurden in den Sparten „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ die insgesamt 13 Regionalsieger-Teams gekürt. Acht davon kommen aus Ulm, Neu-Ulm und dem Alb-Donau-Kreis.


Tobias Butz (16) und Jannic Rau (15), Schüler der Robert-Bosch-Schule Ulm und von Helmut Weber am Schülerforschungszentrum Ulm betreut, erzielten mit ihrem Projekt „CNC-gesteuerte Rundachsmaschine“ den ersten Platz im Fachgebiet Arbeitswelt in der Sparte Jugend forscht. Die komplett neu konstruierte und selbst gebaute Fräsmaschine weist durch viele technische Feinheiten eine hohe Genauigkeit auf und ist in der Lage, Rundmaterial zu bearbeiten.
In der Sparte „Schüler experimentieren“ belegte Jan Hauke (12) vom Schubart-Gymnasium Ulm (betreut von Georg Däges und Helmut Weiser) den ersten Platz. Er entwickelte seine schon im Vorjahr präsentierte „Holzklötzchen-Baumaschine 2.0“ weiter, verwendete andere Motoren und baute den Greifarm so um, dass er nun mit seiner Maschine richtige Bauwerke erstellen kann.
Den Regionalsieg im Fachgebiet Chemie in der Sparte „Jugend forscht“ errangen Felix Ahnefeld (18), Enzo Palmieri (15) und Carsten Hahn (16), die am Humboldt-Gymnasium Ulm von Peter Schäfer betreut wurden. Die Jury überzeugte das Trio mit ihrer Arbeit „Elektrochemische CO2-Reduktion“.
Der „Untersuchung von Fallvorgängen mit Tracker“ widmeten sich Ole Mann (11) und Frederik Bork(11) vom Albert-Einstein-Gymnasium Ulm-Wiblingen. Dort werden sie von Gisela Schneider und Susanne Götzfried betreut. Mit einer digitalen Filmkamera zeichneten die beiden Schüler die Fallvorgänge verschiedener Körper auf und analysierten die Aufnahmen mit einem Software Tracker. Den Physik-Regionalsiegern in der Sparte „Schüler experimentieren“ ging es darum, den Unterschied zwischen dem freien Fall und dem Fallen mit auftretender Luftreibung aufzuzeigen.
Gleich zwei erste Preise vergab die Jury im Fachgebiet „Technik“ in der Sparte „Jugend forscht“. Zum einen überzeugten Nikolai Braun (17) und Jonas Autenrieth (19) von der Robert-Bosch-Schule Ulm mit ihrer intelligenten Cocktailmaschine „Lazybar“, zum anderen waren Moritz Jarosch (17), Fabian Stölzle (18) und Ludwig Bald (16) vom Albert-Einstein-Gymnasium Ulm mit ihrem selbst entwickelten elektrischen „Segboard“ erfolgreich. Seit der Förderung durch die Baden-Württemberg-Stiftung Anfang 2015 entwarfen und entwickelten die drei Gymnasiasten Prototypen und Software für ihr Longboard. Mit dem nun präsentierten Modell hoffen sie auch beim Landeswettbewerb auf die Zustimmung der Jury.
Das Fachgebiet Technik war beim Regionalwettbewerb Ulm mit 22 Projekten am stärksten vertreten. Auch in der Sparte „Schüler experimentieren“ siegte ein Ulmer Schüler: Dominic Bartl (14), am Schubart-Gymnasium Ulm von Georg Däges betreut, fasziniert die fernsteuerbare Kugel „Sphero“. Sie inspirierte ihn zum Nachbau eines rollenden Roboters.
Als bestes interdisziplinäres Projekt wurde die Arbeit von Marc Engelhardt (19), Jannik Münz (16) und Lukas Bohnacker (15) ausgezeichnet. Unter der Betreuung von Ulrich Münch forschten sie am Schülerforschungszentrum Ulm (SFZ) über die „Echtzeitsteuerung und Regelung eines Bearbeitungszentrums durch hochdynamische Parameter“, als Teil des SFZ-Projekts „Zerspanung im Zeitalter von Industrie 4.0“, das in Kooperation mit dem Ulmer Unternehmen ulrich medical durchgeführt wird.
Die Regionalsieger reisen nun zu den Landeswettbewerben „Jugend forscht“ in Fellbach und „Schüler experimentieren“ in Balingen und haben dort in der Sparte „Jugend forscht“ die Mö glichkeit, sich für den Bundeswettbewerb (26. – 29. Mai 2016) in Paderborn zu qualifizieren.


Schulpreise: Im Rahmen der Feierstunde wurden auch Schulpreise ver-liehen. Das Albert-Einstein-Gymnasium Ulm-Wiblingen, die Robert-Bosch-Schule Ulm, das Schubart-Gymnasium Ulm, das Wieland-Gymnasium Biberach, das Gymnasium Ochsenhausen und das Kreis-Gymnasium Riedlingen hatten die meisten Jungforscher geschickt und wurden dafür von IHK-Hauptgeschäftsfü hrer Otto Sälzle mit dem IHK-Schulpreis ausgezeichnet. Die Robert-Bosch-Schule Ulm erhielt zusätz-lich den bundesweit verliehenen und mit 1000 Euro dotierten CTS-Schulpreis. Zudem wurde Michael Mattes, Lehrer an der Robert-Bosch-Schule Ulm, mit dem Betreuerpreis der Heinz und Gisela Friedrichs-Stiftung ausgezeichnet.


Die weiteren Preisträger aus der Region:
Zweiter Preis:
Arbeitwelt/Schüler experimentieren: Laura Maria Blersch (13), Heike Sauter (12) und Hanna Huckle (11), Franz-von-Sales Realschule Obermarchtal/Geschwister-Scholl-Realschule Riedlingen sowie Johann Blakytny (11) und David Hamberger (12), Albert-Einstein-Gymnasium Ulm-Wiblingen.
Biologie/Schüler experimentieren: Emma Knott (12), Kepler-Gymnasium Ulm.
Biologie/Jugend forscht: Laura Mayer (15), Schubart-Gymnasium Ulm
Chemie/Schüler experimentieren: Jurek Lang (12), Albert-Einstein-Gymnasium Ulm
Chemie/Jugend forscht: Simon Lung (20), Florian Kleineberg (18) und Tim Walter (19), Valckenburgschule Ulm
Physik/Jugend forscht: Thomas Wirsing (16), Jannik Münz (16), Schülerforschungszentrum Ulm sowie Lisa Dollinger (18) und Johanna Merkel (17), Schülerforschungszentrum Ulm.
Technik/Schüler experimentieren: Jonas Münz (13), Julius Hamich (12) und Simon Stückrad (12), Schülerforschungs-zentrum Ulm.
Dritter Preis:
Physik/Jugend forscht: Simon Mielke (16), Schubart-Gymnasium Ulm.
Technik/Schüler experimentieren: Nils Maiero (14), Jan Wehrheim (14), Marc Intemann (14), Schülerforschungszent-rum Ulm sowie Christopher Schimpf (14), Michael Krepart (14) und Fernando Big (14), Schülerforschungszentrum Ulm

Sonderpreise:
„Nachwachsende Rohstoffe“: Sevil Elkatmis (16), Torsten Hahn (16) und Vincent Ohlhauser (16), Schülerforschungs-zentrum Ulm
Sonderpreis des Ministers für Umwelt Baden-Württemberg: Thomas Wirsing (16) und Jannik Münz (16), Schülerforschungszentrum Ulm
Sonderpreis Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung: Simon Mielke (16), Schubart-Gymnasium Ulm
Uhlmann-Preis „Pharmaceutical Engineering“: Jan Hauke (12) vom Schubart-Gymnasium Ulm
Wieland-Preis Technik: Benjamin Moosherr (16), Kreisgymnasium Riedlingen



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