Ulm News, 12.01.2025 17:00
Uuulmer schaffen klaren Heimsieg zur erneuten Tabellenführung
Ein 82:72 Heimerfolg über die ROSTOCK SEAWOLVES bedeutet vorerst die Tabellenführung für ratiopharm ulm. Eine hochkarätige erste Halbzeit liefert den Grundstein für den klasse Erfolg.
Aus einer fulminanten ersten Halbzeit, die aus Uuulmer Sicht nahezu perfekt verlief, entwickelte sich zum Schluss ein echter Basketball-Krimi. Das Spiel definierte sich durchgehend über Offensivläufe beider Mannschaften. Nachdem die Hausherren zu Beginn einen 14:0-Lauf auflegten und diesen dann auch noch ausbauen konnten, kamen die Gäste deutlich stärker ins Spiel zurück. In der Crunchtime versagten den Rostockern unglücklicherweise die Nerven von der Freiwurflinie (13/23 FT), während die Uuulmer eiskalt und abgezockt das Spiel entschieden.
Am Ende war der knappe Sieg im Rebound-Duell (44:43) und die gute Ballbewegung in der Offensive (15 Assists) der Schlüssel zum Erfolg auf Uuulmer Seite, der gleichbedeutend mit der vorläufigen Tabellenführung ist. Am Sonntagnachmittag kommt es zum direkten Duell der MLP Academics Heidelberg mit dem FC Bayern Basketball, gleichzeitig verlor auch der letzte des vorherigen Vierervergleichs, die Würzburg Baskets in Oldenburg.
Keyplayer: Der Energizer offensiv wie defensiv dominant
Karim Jallow fing schon früh zu Beginn Feuer und hatte mit neun Zählern einen großen Anteil am anfänglichen 23:5-Run. Defensiv rückte er sowohl durch gute Verteidigung als auch exzellentes Rebounding in den Fokus. Am Ende markiert der Forward mit 11 Punkten und 10 Rebounds ein Double-Double. Ebenfalls zweistellig punkteten Justinian Jessup (15 Punkte); Marcio Santos (14), Ben Saraf (11) und Philipp Herkenhoff (10).
Spielverlauf: Ein fulminanter 11:0 Start der Uuulmer brachte die ratiopharm arena früh auf Temperatur und zwang Rostocks Cheftrainer Przemyslaw Fasunkiewicz nach vier Minuten zur ersten Auszeit. Doch diese bewirkte zunächst nicht viel. Der Uuulmer Motor überrollte die Norddeutschen weiterhin gnadenlos auf beiden Seiten des Feldes - Forward Karim Jallow war zudem komplett heißgelaufen: Zuerst lies er seinen Gegenspieler aussteigen und punktete mit einem unbedrängten Korbleger, einen Angriff später netzte der Energizer den bereits dritten Uuulmer Dreier ein.
Auch wenn die Norddeutschen offensiv nun etwas besser ins Spiel gekommen waren, gingen die Orangenen mit einer komfortablen Führung in die erste Viertelpause (25:12). Viertel Nummer zwei entwickelte sich anfangs zu einem offenen Schlagabtausch: Uuulmer Tobias Jensen punktet sehenswert mit Foul – Rostocker Amaize kontert im Gegenzug mit einem Dreier vom Parkplatz. Nachdem die Gäste durch mehrere gute Angriffe wieder heranrückten, sorgten Márcio Santos und Justinian Jessup mit einem weiteren Lauf für die nächste Auszeit der SEAWOLVES. Eine nahezu perfekte Halbzeit endet mit einem 13:2-Run der Uuulmer, - die 20-Punkte-Führung zur Pause (48:28).
Der zweite Durchgang verlor aufgrund dreier Videobeweis-Situation in den ersten zwei Minuten schnell an Spielfluss. Die Partie verlief deutlich ausgeglichener und beide Mannschaften tauschten die Punkte bevorzugt aus dem Dreier-Bereich aus.
Ein anschließender 10:0-Lauf der Gäste zwang Harrelson nach knapp sechs gespielten Minuten ein erstes Mal zur Auszeit. Dank eines starken Robin Amaize konnten die SEAWOLVES den Rückstand zur letzten Viertelpause auf 15 Zähler verkürzen (62:47). Im letzten Viertel starten die Gäste äußerst zielsicher: Die ersten fünf Wurfversuche fanden allesamt ihr Ziel und verkürzten den Rückstand auf sieben Punkte (33.). Die Uuulmer leisteten sich fortan einige Fehler und die Gäste blieben vorne weiterhin stark. Nachdem Sid-Marlon Theis für Rostock auf drei Punkte verkürzte, heizte Marcio Santos die Halle mit einem Monster-Dunking wieder ein. 55 Sekunden vor Schluss versenkte der heute eher unauffällige Alfonso Plummer den erlösenden Dreier und brachte sein Team damit auf die Siegerstraße – Endstand 82:72.
Orange Mixed-Zone
Head Coach Ty Harrelson: „Ich bin sehr glücklich über den Sieg. Die erste Halbzeit haben wir sehr stark bestritten und konzentriert verteidigt. Nach einigen Anpassungen haben wir im zweiten Durchgang zu spüren bekommen, wie talentiert die Rostocker Mannschaft ist und uns bis zum Ende gefordert. Nelson Weidemann hat ein sehr starkes Spiel an beiden Enden des Feldes geliefert – unglücklicherweise musste er am Ende mit fünf Fouls das Feld verlassen. Obwohl wir heute nicht überzeugend getroffen haben, konnten wir einen Weg finden, um zu gewinnen - am Ende steht der sechste Heimsieg.“



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