Ulm News, 28.08.2024 15:20
Volt-Partei: Europa ist nichts Abstraktes
Vergangenes Wochenende kam der neu gewählte Landesvorstand der Volt-Partei von Baden-Württemberg für eine erste Klausurtagung in Ulm zusammen, um über die Koordination der kommunalen Arbeit und Roadmap zur Landtagswahl 2026 zu beraten.
Im Mittelpunkt der Beratungen des Volt-Vorstands standen die Kommunalpolitik nach den jüngsten Wahlerfolgen und die künftige Zusammenarbeit innerhalb des Verbands. Dazu erklärt die Landesvorsitzende Jennifer Maahs: „Jede Kommune ist anders und jedes Volt-Team macht sich für die passenden Lösungen vor Ort stark. Dennoch teilen sich viele Gemeinden in
Baden-Württemberg und Europa die gleichen Herausforderungen. Als Landesverband wollen wir unsere neuen Mandatsträger dabei unterstützen, ihre Arbeit untereinander und mit unseren Teams in ganz Europa zu koordinieren.“
Europa ins Land bringen
Ein großes Thema der Beratungen war daneben der Weg zur Landtagswahl 2026. „Wir machen uns schon heute auf den Weg in Richtung Landtagswahl 2024. Dazu werden wir zeitnah mit einem Beteiligungsprozess starten, um allen Mitgliedern ein Mitwirken an unserem Programm und der Kampagne zu ermöglichen” fasste Landesvorsitzender die Oliver Barz die Planungen zusammen.
Die frisch gewählte Gemeinderätin (Uttenweiler, Kreis Biberach) und stellvertretende Landesvorsitzende Karolin Werkmann ist für die Entwicklung des Programms verantwortlich. Sie betont die Bedeutung kommunaler Verwurzelung: „Europa ist nichts Abstraktes, es beginnt vor Ort. Mit unseren vielen engagierten kommunalen Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern werden wir nun zeigen, wie wir alle ganz konkret von europäischer Zusammenarbeit und Vernetzung profitieren. Von
digitaler Verwaltung bis hin zu grenzübergreifenden Mobilitätsangeboten.“
Über Volt
Als Reaktion auf den Brexit und den erstarkenden Rechtspopulismus in Europa gründeten eine Französin, ein Italiener und ein Deutscher 2017 die paneuropäische Partei Volt. Ihr Ziel: Neue Politik für ein neues Europa.
Mit fünf Abgeordneten im europäischen Parlament, gewählten Abgeordneten in den nationalen Parlamenten der Niederlande und Bulgarien, sowie hunderter lokaler Mandate in Deutschland, Bulgarien, den Niederlanden, Italien,
Griechenland oder Portugal hat Volt den grenzüberschreitenden Gründungsgedanken bereits in viele Volksvertretungen gebracht.
2024 trat Volt in 15 Ländern Europas mit einem gemeinsamen Programm und Kampagne zur Europawahl, sowie in Deutschland bei Kommunalwahlen in 9 Bundesländern an.
Als erste paneuropäische Partei setzt sich Volt dafür ein, die Europäische Union so zu reformieren, dass globale Herausforderungen gesamteuropäisch gelöst werden können. Die Basis dafür soll eine handlungsstarke, föderale
Europäische Republik bilden. Volts Vision: Ein progressives Europa mit einer toleranten Gesellschaft, einer klimaschützenden Wirtschaft, einem anpassungsfähigen Bildungssystem und einer selbstbestimmten
Digitalisierung.



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