Ulm News, 19.12.2023 22:30
Kurzer Durchhänger kostet Auswärtssieg
In einer bis zum Ende engen und hartumkämpften Partie, die hohe Trefferquoten auf beide Seiten aufwies, verlor ratiopharm ulm das Gastspiel bei dem litauischen Vertreter 7bet-Lietkabelis Panevezys mit 94:90.
In den ersten Angriffssequenzen war das Spiel der Uuulmer zu fehleranfällig, drei Ballverluste in den ersten zweieinhalb Minuten führten zu Punkten der Hausherren, die wacher in die Partie starteten. Offensiv fand das Team nach und nach besser rein und erspielte sich rund um den Korb bessere Abschlüsse. Allerdings fehlte in der Anfangsphase der Zugriff in der Defensive, so generierte man zu selten Stopps und ließ die Litauer gewähren. Im Laufe des ersten Viertels erhöhten die Uuulmer die Energie in der Mannverteidigung, agierten aggressiver und köperbetonter. Dies hatte zur Folge, dass die Litauer in vier Minuten lediglich zwei Punkte erzielten (18:19, 10.). Anfang des zweiten Abschnitts sah sich das Team von Trainer Anton Gavel einem 11:3 Lauf gegenüber, welcher gut weggesteckt und mit einem eigenen Run (8:2) gekontert wurde. Erwähnenswert war die beachtliche Effizienz beider Mannschaften in Korbnähe (PAN 73,3%, ULM 63,2%), aber auch einige Ballverluste spielten eine große Rolle (PAN 10, ULM 9). Kurz vor der Pause drehten die Uuulmer auf, demonstrierten in dieser Phase mehrmals ihre Stärke im Umschaltspiel. Auch diesmal war das mannschaftsdienliche Passspiel das Steckenpferd der Orangenen – herausragende 14 Assists standen nach 20 Minuten zu Buche. Den Schlusspunkt einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie setzte L.J. Figueroa mit einem „Buzzer-Beater“ Dreier, der mit einer Wurftäuschung den Gegenspieler aussteigen ließ und mit ablaufender Uhr den Wurf von außen versenkte (43:47, HZ.).
Die zweite Halbzeit begann aus Ulmer Sicht spektakulär: Trevion Williams griff wieder mal in seine vielfältige Trickkiste und sorgte mit einem Pass in Quarterback-Manier für ein absolutes Highlight. Aus der eigenen Hälfte bediente er nach einem Defensivrebound den bereits nach vorne gelaufenen Karim Jallow. Letzt genannter übernahm im dritten Viertel die Scoring-Last und erzielte zehn Punkte in dem Abschnitt. Nachdem die Ulmer zwischenzeitlich auf acht Punkten davon zogen, gehörte der Schlussspurt deutlich dem Gastgeber (68:65, 30.). Ein viertelübergreifender 12:2 Lauf beflügelte die Litauer, die im Schlussviertel auch die wilden Würfe trafen. Die Uuulmer bissen sich mit energischer Defensive zurück, punkteten in der Phase häufig nach Ballgewinnen (15 Steals) und kamen mit einem 8:3 Lauf zwei Minuten vor Schluss auf einen Punkt ran. Die Crunchtime war an Spannung kaum zu überbieten, dennoch blieb das Happy-End der Aufholjagd für die Ulmer aus.





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