Ulm News, 26.05.2023 11:36
Grüne nominieren Lena Schwelling für Ulmer OB-Wahl
Lena Schwelling wurde am Donnerstagabend bei der Nominierungsversammlung der Ulmer Grünen im Roxy als Kandidatin für die Wahl zur Ulmer Oberbürgermeisterin im Dezember 2023 mit überwältigender Mehrheit gewählt. In ihrer Bewerbungsrede machte die Stadträtin und baden-württemnbergische Grünen-Landesvorsitzende deutlich, was sie als Oberbürgermeisterin angehen wolle.
Im Roxy Ulm stimmten 70 der 78 anwesenden Stimmberechtigten dafür, dass Lena Schwelling als Kandidatin antreten soll (5 Enthaltungen, 3 Gegenstimmen). Neben Lena Schwelling, die bereits Anfang Mai von der parteiinternen Findungskommission als Kandidatin für die OB-Wahl empfohlen wurde, gab es keine weiteren Bewerber oder Bewerberinnen. Ulm brauche eine Oberbürgermeisterin, die entschlossen sowie mutig Entscheidungen treffe und bodenständig umsetze, sagte Lena Schwelling in ihrer Rede vor den Mitgliedern im Roxy. . Ulm gehe es heute gut, doch stünden in der nächsten Jahren Aufgaben und Herausforderungen an, "denen ein bloßes Verwalten des Status Quo nicht gerecht wird". Münsterbau und Gründung der Wissenschaftsstadt in den 1980ern zeigen lautt Lena Schwellimng, dass die Ulmerinnen und Ulmer das können: Entscheidungen treffen und gemeinsam umsetzen, sodass das Wohl der Stadt auch in Zukunft gesichert ist. Energiesicherheit ist laut der grünen OB-Kandidatin das zentrale Thema der Zukunft, für die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Ulm wie auch für Privathaushalte. Nur durch den ambitionierten Ausbau der Erneuerbaren Energien könne es gelingen, dass ausreichend Energie zuverlässig und ohne große Preisschwankungen in Ulm verfügbar ist. Für Unternehmen sei es ein eindeutiger Standortvorteil und für Privathaushalte ein Grund zur Zuversicht, dass sie bei der Wärmewende vor Ort, die Stadt als starke Partnerin haben, so Schwelling. Gerade in Ulm sei es möglich zu zeigen, dass ambitionierter Klimaschutz, eine prosperierende Wirtschaft und eine starke Stadtgesellschaft sich keineswegs ausschließen, sondern - im Gegenteil - sich gegenseitig bedingen, so Schwelling.



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