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Ulm News, 28.07.2011 13:27

28. July 2011 von Thomas Kießling
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Neues Wilken-Angebot: Prozessauslagerung und -optimierung für Energieunternehmen


Auch kurzfristige und befristete Unterstützung bei Engpässen Rechtzeitig vor dem Inkrafttreten der Wechselprozesse im Messwesen (WiM) gehen Wilken und Wilken Neutrasoft mit ihrer neuen Geschäftseinheit für Prozessberatung und Prozessunterstützung (Business Process Outsourcing BPO) an den Start. „WiM stellt vor allem für kleinere Stadtwerke eine große Herausforderung dar. Denn diese Prozesse sind hochkomplex. Dennoch wird sich die Zahl der Wechselprozesse zunächst nur gering sein – viel Aufwand also für relativ wenig Nutzen“, fasst Peter Schulte-Rentrop, Geschäftsführer der Wilken Neutrasoft GmbH, die Problematik zusammen.

 Für viele Stadtwerke ist es deswegen deutlich günstiger, diesen Prozess auszulagern und über die Wilken BPO-Unit abwickeln zu lassen. Neben WiM bietet Wilken das BPO aber auch für die weiteren Marktprozesse wie MaBiS, GPKE oder GeLi Gas an. Darüber hinaus können auch zahlreiche weitere Geschäftsprozesse eines Stadtwerks über Wilken abgewickelt werden – bis hin zur Abrechnung. Die neue Geschäftseinheit wird dezentral von den Wilken- und Neutrasoft-Standorten in Ulm, Greven und Sierksdorf aus operieren. „Die Auslagerung von Prozessen kann so einerseits ein Beitrag zum leichteren Nachweis der Netzkosten in der Entgeltregulierung und andererseits zum Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Versorgungsunternehmen sein. Denn sie können sich so weiter vollständig auf ihr Kerngeschäft, den Verkauf von Energie und die Versorgungssicherheit konzentrieren und müssen sich nicht mit Abläufen herumschlagen, die nur Kosten erzeugen, aber keine Erträge“, so Folkert Wilken, Geschäftsführer der Wilken Unternehmensgruppe. Das neue BPO-Angebot kann von interessierten Versorgungsunternehmen auch kurzfristig und befristet in Anspruch genommen werden. „In vielen Unternehmen haben sich wegen der Umsetzung der zahlreichen Regulierungsvorgaben in den letzten Monaten Stapel von Altfällen angesammelt, die aus Zeitmangel nicht bearbeitet werden konnten. Hier können wir die Unternehmen mit dem BPO-Ansatz wirkungsvoll unterstützen“, beschreibt Folkert Wilken diese Unterstützung für Versorgungsunternehmen. Aber auch personelle Engpässe beispielsweise durch Urlaub, Schwangerschaften oder Krankheiten können mit Hilfe des BPO abgedeckt werden. Prozessberatung wird aufgebaut Mit dem Aufbau eines neuen Prozessberatungsteams will Wilken künftig nicht nur die Prozesse gemeinsam mit dem Energieversorger optimal gestalten und die Qualität bei der Software-Einführung verbessern. Das Team soll auch als eigenständiges Beratungsangebot positioniert werden – unabhängig von der eingesetzten Software. „Bislang wurde dieser Part von unseren Beratungsteams mit übernommen. Die Beratung war deswegen entsprechend softwarelastig. Für Versorgungsunternehmen geht es jedoch darum, auch künftig trotz Regulierung die Versorgung zu sichern und Marktanteile zu erhalten, zurückzugewinnen und eventuell sogar neue zu gewinnen. Dazu müssen die Prozesse entsprechend individuell gestaltet und mit einem erfahrenen Partner entwickelt werden“, umreißt Folkert Wilken das Konzept.



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