Ulm News, 16.03.2022 11:45
Spatenstich für Radweg zwischen Unterroth und Illertissen
Gute Nachrichten für Radfahrer im Landkreis Neu-Ulm: Mit dem gestrigen Spatenstich wurde der Bau des zweiten Teilabschnittes des kombinierten Geh-, Rad- und Wirtschaftsweges begonnen, der in Zukunft die Gemeinde Unterroth mit der Stadt Illertissen entlang der Kreisstraße NU5 verbinden wird.
Gemeinsam mit Staatsminister Christian Bernreiter vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr, Dr. Olaf Weller, Leiter des Sachgebiets Straßenbau bei der Regierung von Schwaben, der Landtagsabgeordneten Dr. Beate Merk, dem Leiter des Staatlichen Bauamts Krumbach, Alexander Leis, sowie den Bürgermeistern der beteiligten Kommunen – Jürgen Eisen für die Stadt Illertissen und Norbert Poppele für Unterroth - setzte Landrat Thorsten Freudenberger den Spatenstich für den Bauabschnitt.
„Ein durchgängiges, leistungsfähiges, sicheres Radwegenetz ist ein wichtiger Baustein für eine klimafreundliche Mobilität im Landkreis Neu-Ulm“, erklärte Landrat Thorsten Freudenberger in seiner Begrüßung. Der Streckenabschnitt entlang der Kreisstraße NU 5 ist 1,6 Kilometer lang und 3,5 Meter breit. Die Gesamtkosten für diesen Bauabschnitt belaufen sich auf circa 660.000 Euro, inklusive Planungskosten. Die zuwendungsfähigen Kosten betragen 410.000 Euro. Davon bezuschusst der Bund 80 Prozent, was 328.000 Euro entspricht. „Die neue Verbindung zwischen den Kommunen und dem Gewerbegebiet bietet vor allem für Pendler einen großen Vorteil. Aber auch für Ausflügler, die den Landkreis Neu- Ulm mit dem Rad erkunden, ist der Radweg ein echter Gewinn“, sagte Staatsminister Christian Bernreiter vom Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr.
Dies bestätigte Jürgen Eisen, Bürgermeister der Stadt Illertissen, und betonte, dass diese Verbindung zwischen Unterroth und Illertissen den Bürgerinnen und Bürgern einen großen Mehrwert biete. Landtagsabgeordnete Dr. Beate Merk sah darin „Lebensqualität, die in Teer gegossen wird“ und damit eine gute Investition in die Zukunft sei. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr übermittelte schriftliche Grüße und wünschte allss Gute für die Baumaßnahme. Oliver Luksic, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Digitales und Verkehr: „Wir wollen nachhaltige Mobilität für alle ermöglichen. Dafür brauchen die Menschen in Deutschland gute Mobilitätsangebote. Das BMDV unterstützt die Länder und Kommunen u.a. mit dem Sonderprogramm ‚Stadt und Land‘ dabei, die Radinfrastruktur auszubauen und zu modernisieren. Mit der neuen Verbindung wird eine Lücke im Radwegenetz geschlossen und das Angebot für die Menschen vor Ort deutlich verbessert“. Landrat Thorsten Freudenberger bedankte sich für die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten sowie den planenden und ausführenden Organisationen. 2021 wurde bereits der erste Teilabschnitt östlich der Kreisstraße NU 5 auf Höhe des Gewerbegebiets Leitschäcker fertiggestellt und verbindet seither das nordöstlich gelegene Radwegenetz mit dem Gewerbegebiet.
Der Bau des dritten Teilabschnitts ist für Herbst 2022 vorgesehen und wird 1,1 Kilometer lang sein. Die Gesamtkosten sind mit circa 1,4 Millionen Euro (inkl. Planungskosten) veranschlagt. Die zuwendungsfähigen Kosten belaufen sich auf 1.137.500 Euro. Die Gesamtlänge des Geh- und Radwegs beträgt dann rund drei Kilometer und verbindet die Gemeinde Unterroth, das Gewerbegebiet Leitschäcker im Bereich der A7- Anschlussstelle und die Stadt Illertissen. „Besonders freut mich die Aufnahme de
s zweiten und dritten Teilabschnitts unseres Radwegs in das Sonderprogramm „Stadt und Land“ des Bundes mit einem Fördersatz von 80 Prozent, so dass der Bund insgesamt einen Kostenan teil von 1.238.000 Euro trägt. Außerdem beteiligt sich der Freistaat Bayern im Bereich der Querung der Staatstraße 2018 (Teilabschnitt drei) mit 100.000 Euro“, erklärte Landrat Freudenberger zu den Kostenträgern.
An der Konzeption sind mit dem Freistaat Bayern, der Stadt Illertissen und dem Landkreis Neu-Ulm gleich drei Baulast- träger beteiligt. „Mit diesem Gesamtprojekt leisten die Projektbeteiligten einen wesentlichen Beitrag zum Infrastrukturausbau innerhalb des Landkreises Neu-Ulm“, erklärt Alexander Leis, Leiter des Staatlichen Bauamts Krumbach abschließend.



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