Ulm News, 04.03.2021 13:09
„Enforcement-Trailer“ nimmt 1.733 Verstöße auf
Die Verkehrspolizei Neu-Ulm stellte ihren „Enforcement-Trailer“ in der Zeit vom 11.02.2021 bis 17.02.2021 an der Anschlussstelle Neu-Ulm Mitte auf der B28 in Fahrtrichtung Ulm auf, um die Geschwindigkeitsbeschränkung von 70 km/h zu überwachen.
Die Geschwindigkeitsüberwachungsanlage stand mehrere Meter neben der Durchgangsfahrbahn und war auf Grund seiner Markierungen gut zu sehen. Auch wurde im Rundfunk regelmäßig auf diese Messstelle hingewiesen. Trotzdem missachteten in dem genannten Zeitraum insgesamt 1.733 Kraftfahrzeugführer das mehrfach aufgestellte, deutlich erkennbare 70 km/h-Schild. Die Beschränkung auf 70 km/h ist an dieser Stelle auch zum Schutz des auf die Kraftfahrstraße auffahrenden Verkehrs Richtung Ulm angeordnet. Immer wieder müssen hier Verkehrsunfälle aufgenommen werden, die bei der Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit hätten vermieden werden können. Die Folgen eines solchen Unfalls sind dann oft Kilometerlange Staus auf der B28. Die Beanstandungen teilen sich auf in 796 Verwarnungen, 937 Bußgeldanzeigen und insgesamt 65 Fahrverbote, wobei der schnellste Verkehrsteilnehmer mit 154 km/h gemessen wurde. Bei einem Gesamtdurchlauf von 92.501 Fahrzeugen im genannten Zeitraum entspricht dies einer Beanstandungsquote von etwa zwei Prozent. Die tägliche Auswertung hat ergeben, dass anfangs fast drei Prozent des Durchgangverkehrs beanstandet wurden, diese Quote aber täglich abgenommen hat. Somit ist die Verkehrspolizei Neu-Ulm ihrem Ziel, die Geschwindigkeit an dieser stark frequentierten Stelle zu reduzieren, ein Stück näher gekommen. Durch die konsequente Überwachung des Geschwindigkeitsniveaus mit einem deutlich sichtbaren Überwachungsgeräte zeigt sich, dass sich die Verkehrsteilnehmer dadurch offenbar bereitwilliger an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten.




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