Ulm News, 06.07.2020 12:22
Südwestmetall sieht Handlungsbedarf bei Digitalisierung der Schulen
Die Metallarbeitgeber in den Regionen Ulm, Biberach und dem Alb-Donau-Kreis sehen dringenden Handlungsbedarf bei der Digitalisierung der Schulen.
„Während der Schulschließungen im Zuge der Corona-Pandemie sind uns die Defizite leider nochmals schmerzlich vor Augen geführt worden“, sagte der Geschäftsführer der Bezirksgruppe Ulm des Arbeitgeberverbands Südwestmetall, Götz Maier, am Montag in Ulm: „Deshalb müssen jetzt dringend die Digitalausstattung in den Schulen verbessert und tragfähige Unterrichtskonzepte entwickelt werden.“
Dafür hätten Bund und Länder gemeinsam den ‚Digitalpakt Schule‘ vereinbart. „Hier erwarten wir jetzt von der Politik eine kraftvollere, und vor allem zügigere Umsetzung“, sagte er. „Wichtig ist, dass wir bei den Planungen für das kommende Schuljahr nun nicht einfach die Rückkehr zur Präsenzlehre von vor der Coronakrise zum Maßstab nehmen – wie wir ja auch insgesamt in der Gesellschaft nicht einfach zum Status Quo zurückkehren“, erklärte Maier. Digitale Lehr- und Lernkonzepte müssten künftig ganz selbstverständlich zum Schulalltag gehören. Auch Mischformate aus einer Kombination von Präsenz- und Fernlernen sollten in die Unterrichtspraxis einfließen. „In einigen Schulen hat es in den vergangenen Monaten durchaus gute Ansätze bei digitalen Bildungsformaten gegeben. Auf diesen Erfahrungen können wir jetzt aufbauen“, hob er hervor.
„Insgesamt müssen wir unsere Lehrkräfte aber auf die digitale Form des Unterrichtens noch besser vorbereiten als sie es vor Corona waren“, sagte der Bezirksgruppen-Geschäftsführer: „Neue digitale Formate der Lehrkräftefortbildung sollten deshalb mit Priorität vorangetrieben werden. Diese Qualifizierungsoffensive kann dann auch mit Angeboten aus der Wirtschaft kombiniert werden.“ Auch der Aufbau einer schulischen Digitalplattform in Baden-Württemberg müsse bei allen Rückschlägen der Vergangenheit jetzt endlich zum Abschluss gebracht werden.





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