Ulm News, 04.04.2020 18:21
Erneut zahlreiche Verstöße gegen das Kontaktverbot im Landkreis Neu-Ulm
In den Städten und Gemeinden im Landkreis Neu-Ulm musste die Polizei wieder mehrere Verstöße gegen die Ausgangssperre und die geltenden Anordnungen ahnden.
Im Laufe des gestrigen Tages wurden im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Neu-Ulm insgesamt 25 Verstöße nach der zurzeit geltenden Allgemeinverfügung festgestellt. Gegen 16:45 Uhr wurde am Neu-Ulmer Bahnhof eine vierköpfige Personengruppe festgestellt, die gemeinsam alkoholische Getränke konsumierte. Da alle vier Personen aus fremden Haushalten stammten, wurden ihre Personalien erhoben und ihnen wurde ein Platzverweis erteilt. Um 16:30 Uhr konnte von einer Fahrradstreife im Glacis-Park eine dreiköpfige Jugendgruppe angetroffen werden. Die Jugendlichen stammten allesamt aus unterschiedlichen Haushalten. Auch ihnen wurde nach erfolgter Personalienfeststellung ein Platzverweis ausgesprochen. In einer Nersinger Gaststätte trafen sich in der Nacht von Freitag auf Samstag drei Angestellte um dort privat Alkohol zu konsumieren. Gegen 02:00 Uhr kam es jedoch zum Streit zwischen den Angestellten. Daraufhin verließ einer der „Gäste“ die Lokalität. Beim Verlassen machte er jedoch das Licht in der Gaststätte aus. Als einer der übrigen Angestellten nach dem Lichtschalter suchte, betätigte er versehentlich den Überfallalarm. Daraufhin verlegten mehrere Polizeistreifen zur Gaststätte. Vor Ort konnte die Situation jedoch geklärt werden. Da alle angetroffenen Personen aus unterschiedlichen Haushalten stammten erwartet sie nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige. Zudem müssen sie für die Kosten des Polizeieinsatzes aufkommen. Bei den übrigen festgestellten Verstößen handelt es sich um Personen die im Stadtgebiet Neu-Ulm von der Polizei kontrolliert wurden und hierbei entweder keinen triftigen Grund für das Verlassen der Wohnung glaubhaft machen konnten oder zusammen mit Personen aus einem fremden Haushalt unterwegs waren. In allen 25 Fällen wurde eine Ordnungswidrigkeitenanzeige erstattet.
In Senden, am Freitag, kurz vor Mitternacht, wurden von der Sicherheitswacht in der Haydnstraße fünf Personen in einer Garage festgestellt die Shisha rauchten und Monopoly spielten. Alle fünf Personen verstießen somit gegen die Allgemeinverfügung, da sie nicht im gleichen Hausstand wohnen. Sie erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige mit einem Bußgeld.
Ebenfalls am Freitag, gegen 23:15 Uhr, konnte eine Polizeistreife in der Kirchensteige in Senden drei Personen auf dem Gehweg feststellen. Als diese die Polizei erblickten rannten sie davon. Nach einem kurzen Sprint von ca. 300 m konnte eine der Personen eingeholt und festgehalten werden. Als Grund der Flucht nannte der 22-Jährige, dass er eine weitere Anzeige wegen eines Verstoßes gegen die Allgemeinverfügung vermeiden wollte, da er bereits schon eine erhalten habe. Ihn erwartet nun eine erneute Anzeige wegen Verstoß gegen die Allgemeinverfügung, allerding mit einem deutlichen höheren Bußgeld.
In Weißenhorn, gegen 20:45 Uhr, konnten von einer Polizeistreife fünf beieinander stehende Personen in einer Hofeinfahrt in der Günzburger Straße festgestellt werden. Sie gehören nicht dem gleichen Hausstand an und verstießen somit gegen die Allgemeinverfügung. Sie erwartet nun eine Ordnungswidrigkeitenanzeige mit einem Bußgeld.
Am frühen Donnerstagabend fuhren zwei Personen mit einem Motorrad nach Weißenhorn nur um sich eine Getränkedose zu kaufen. Bei den beiden 18-jährigen Personen handelt es sich um Freunde, die nicht zusammen in einem Haushalt wohnen. Gegen beide wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren (
Verstoß gegen die Allgemeinverfügung) eingeleitet.
In Illertissen stellten Polizisten am Freitag, gegen 19.45 Uhr, drei Personen im Alter von 64, 51 und 39 Jahre fest, welche auf einer Bank zwischen Polizeidienststelle und Krankenhaus zusammensaßen und Alkohol konsumierten. Nach Ansprache bezüglich der derzeit geltenden Ausgangsbeschränkung waren sie der Meinung, dass sie das nicht interessiere. Ordnungswidrigkeitenanzeigen wurden erstellt und Platzverweise erteilt. Zwei der Angetroffenen wurden bereits vor wenigen Tagen in selber Angelegenheit zur Anzeige gebracht





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