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Ulm News, 27.01.2020 17:22

27. Januar 2020 von Ralf Grimminger
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UNICEF ermöglicht Spenden mit Bitcoins


Man kann mit Kryptowährungen auch einen Beitrag leisten, um sodann die Welt positiv zu verändern. Denn ab sofort ist es möglich, dass man Ether wie Bitcoins auch an die UNICEF spenden kann. Mit den digitalen Coins werden dann diverse Open Source-Projekte finanziert - so beispielsweise können Schulen in aller Welt mit dem World Wide Web verbunden werden.

UNICE geht neue Wege

Kryptowährungen wie etwa der Bitcoin, Ether, Ripple oder Litecoin sind zwar ein Zahlungsmittel, werden aber auch gerne als Spekulationsobjekt wahrgenommen. Schlussendlich ist der Kryptomarkt derart volatil, sodass dieser immer wieder als Alternative für risikoaffine Trader und Anleger verstanden wird, die nichts mit dem klassischen Aktienmarkt anfangen können.
Jedoch geht es seit geraumer Zeit nicht mehr nur um die über Bitcoin Trader stattfindende Spekulation, sondern vielmehr auch darum, wie man mit den digitalen Währungen die Welt in eine positivere Richtung bringen kann. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, die UNICEF, hat nun den „UNICEF Cryptocurrency Fund“ eingerichtet. Über diesen Fonds können die UN-Teilorganisationen sodann auf Spenden zugreifen, die in Bitcoin wie Ether geleistet worden sind. Laut einer von UNICEF veröffentlichten Presseaussendung handelt es sich hier um die erste UN-Einheit, die nun auf das Thema digitale Währungen setzt. Und berücksichtigt man den Umstand, dass Kryptowährungen immer stärker in den Mittelpunkt der Gesellschaft rücken, dann ist dieser Schritt sehr wohl nachvollziehbar.

2017 sorgt für Veränderungen

Rückblickend mag es wohl das Jahr 2017 gewesen sein, das den Kryptomarkt in ein völlig neues Licht gerückt hat. War der Bitcoin lange Zeit die Hauptwährung im Darknet und sozusagen die Lieblingswährung der Kriminellen, so entwickelte sich die Mutter aller Kryptowährungen im Jahr 2017 zur neuen Lieblingswährung der Spekulanten. Denn lag der Bitcoin noch im Januar bei 1.000 US Dollar, so wurde zwölf Monate später - kurz vor Weihnachten - das Allzeithoch erreicht.
Der Bitcoin kratzte tatsächlich an der 20.000 US Dollar-Grenze. Während also von Seiten der Zentralbanken die traditionellen Sparprodukte unbrauchbar gemacht wurden, weil man sich für die Nullzinspolitik entschieden hat, ist nebenbei eine sehr interessante Möglichkeit entstanden, um gewinnbringend anzulegen. Doch natürlich darf ein Investment in den Kryptomarkt nicht unterschätzt werden. Das Jahr 2018 hat nämlich eindrucksvoll gezeigt, dass es sehr wohl auch in die andere Richtung gehen kann. Bis Ende 2018 hat der Bitcoin rund 80 Prozent seines Werts verloren - das Jahr wurde im Bereich der 3000 US Dollar beendet.

Erste Spende von der Ethereum Foundation 

Natürlich spielen derartige Kursschwankungen auch beim Kryptowährungs-Fonds, der von Seiten der UNICEF eingerichtet wurde, eine wesentliche Rolle. „Wenn die digitale Volkswirtschaften sowie auch die digitalen Währungen das Potential haben, das Leben der kommenden Generationen zu gestalten, so ist es schon wichtig, dass wir diese Möglichkeiten, die uns dann geboten werden, auch erkunden“, so Henrietta Fore, die Exekutivdirektorin der UNICEF. „Aus diesem Grund mag die Einrichtung des Kryptowährungs-Fonds auch ein bedeutender und willkommener Fortschritt in unserer Entwicklungsarbeit sein.“ Die Ethereum Foundation hat die ersten Spenden zum UNICEF Cryptocurrency Fund getätigt.
Das Geld wird drei Stipendiaten des Innovationsfonds zugutekommen, wobei auch ein von der GIGA Initiative koordiniertes Projekt, das sodann die Schulen auf der ganzen Welt mit dem World Wide Web verbinden soll, unterstützt wird. „Uns ist es wichtig, dass Forschung wie Entwicklung der Ethereum-Plattform unterstützen und zudem die Gemeinschaft derjenigen vergrößern, die dann von dieser Technologie profitieren, die in den nächsten Jahren wohl einige Leben und auch gesamte Branchen verbessern wird“, so Aya Miyaguchi, die Geschäftsführerin der Ethereum Foundation. Die von der Ethereum Foundation getätigte Spende wurde durch das französische Nationalkomitee an die UNICEF getätigt.
Des Weiteren akzeptieren auch die UNICEF-Nationalkomitees Australiens, Neuseelands sowie der USA Spenden in digitalen Währungen.



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