Ulm News, 18.03.2011 12:22
TSG Söflingen holt sich Verstärkung im Abstiegskampf
Martin Fiedler gehört ab sofort zum Kader der TSG Söflingen in der 3. Bundesliga Süd. Bis zum Ende der laufenden Saison soll er die Mannschaft verstärken und die Chance auf den Klassenerhalt erhöhen. Die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm haben diese Verpflichtung ermöglicht.
Der 32-jährige Linkshänder Martin Fiedler spielte zuletzt beim TV Neuhausen/Erms in der 2. Bundesliga Süd. Dort hat er aus beruflichen Gründen zum Ende der Saison 2009/2010 im Juni vor einem Jahr seine Handballschuhe an den Nagel gehängt. Natürlich hat sich der Vollbluthandballer seither in gehöriger Weise fit gehalten. Wir gehen deshalb davon aus, dass er binnen kurzem wichtige Beiträge für unsere Mannschaft leisten kann.
Vorallem durch hammerharte Würfe aus dem rechten Rückraum hat der knapp zwei Meter große Neuzugang in der Bundesliga überzeugt. Einen wesentlichen Nutzen erwarten die TSGler von ihm aber auch durch seine bekannte Abwehrstärke.
Die Bemühungen um Martin Fiedler sind bereits seit einigen Wochen gelaufen. Im Training hat er ziemlich schnell erkennen lassen, dass er vom Handball nichts verlernt hat. Wegen eines beruflichen Auslandsaufenthaltes konnte die Verpflichtung erst jetzt unter Dach und Fach gebracht werden.
Spielberechtigt für unsere Mannschaft ist Martin Fiedler bereits morgen. Ob er schon jetzt zum Einsatz kommt, wird Mike Wolz zu entscheiden haben.
Aus dem laufenden Etat hätte die TSG den Neuzugang nicht verpflichten können. Die Verstärkung war aber mit Hilfe der SWU möglich, die mit der Erhöhung ihres Sponsorings, mit dem sie ohnehin die Söflinger Handballer unterstützt, den Weg frei gemacht hat. Die SWU will damit nicht nur dem lokalen Spitzensport den Rücken stärken, sondern ein dankenswertes Zeichen dafür setzen, dass sie sich für den Klassenerhalt der TSG Söflingen in der 3. Bundesliga Süd stark macht.
Insgesamt können die Söflinger aus dem Rückraum noch gefährlicher werden. Schon bislang gelingt dies zunehmend mit zuletzt auch gegen Kirchzell unübersehbar gewordener größerer Durchsetzungskraft von Tobias Stalder. Weil Spiele zudem über die Abwehr gewonnen werden – die hohe Niederlage gegen Kirchzell ist hierfür ein leider gutes Beispiel – können die TSGler von Martin Fiedler im günstigen Fall gleich einen doppelten Effekt erwarten. Wunder wird es aber nicht geben. Die Söflinger setzen jedoch auf den psychologischen Effekt. Die Maßnahme ist sowohl unserer Mannschaft gegenüber als auch nach außen ein unmissverständliches Zeichen dafür, dass wir bis zum Ende gemeinsam alles dafür geben, um den Klassenerhalt zu sichern.
Wenn morgen um 19 Uhr das Heimspiel gegen den TV Hochdorf angepfiffen wird, zählen gegen den Tabellenfünften nichts anderes als Teamgeist, Kampf und Leidenschaft.




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