Ulm News, 26.01.2019 13:15
Polizei verhindert Schlägerei unter Jugendlichen
Am Freitagnachmittag erhielt die Polizeiinspektion Neu-Ulm einen Hinweis, dass sich im Bereich des ehemaligen Landesgartenschaugeländes gegen 15 Uhr zwei Gruppen Jugendliche zu einer Schlägerei verabredet hätten.
Daraufhin wurde der Nahbereich mit mehreren Streifen der Polizeiinspektion Neu-Ulm sowie Unterstützung benachbarter Dienststellen und Hundeführer des Polizeipräsidiums Ulm intensiv bestreift. Nachdem keine entsprechenden Gruppen feststellbar waren, konnte der Einsatz wieder beendet werden. Am späteren Nachmittag ereilte die Polizeiinspektion Neu-Ulm die Mitteilung, dass am Busbahnhof eine Auseinandersetzung zweier größerer Jugendgruppen drohen würde. Daraufhin fuhren neben mehreren Streifen der Neu-Ulmer Polizei weitere Unterstützungskräfte der Autobahnpolizei Günzburg, Polizei Weißenhorn sowie Streifen der operativen Ergänzungsdienste zum Busbahnhof. Noch vor Eintreffen flüchteten die Jugendlichen in unterschiedliche Richtungen.
Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten im Bereich der Ringstraße noch mehrere Jugendliche angetroffen werden. Bei einem aus dieser Gruppe konnte ein sogenanntes Einhandmesser aufgefunden und sichergestellt werden. Bei der späteren Befragung stellte sich heraus, dass es sich bei der Gruppe um diejenigen handelte, die sich ursprünglich auf 15:00 Uhr im ehemaligen Landesgartenschaugelände in Neu-Ulm verabredet hatten. Sie wurden in Gewahrsam genommen und auf der Dienststelle ihren Erziehungsberechtigten übergeben. Von den festgestellten Jugendlichen wurden zwei bei der vorausgegangenen Auseinandersetzung leicht verletzt. Offensichtlich wurden die beiden Verletzten von Angehörigen der gegnerischen, noch flüchtigen und bislang unbekannten Gruppe geschlagen. Derzeit sind die Tathintergründe sowie der genaue Tathergang am Busbahnhof noch unklar. Dies Bedarf weiterer Ermittlungen, um den Sachverhalt zu erhellen. Ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgrund des aufgefundenen Einhandmessers wurde eingeleitet.





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