Ulm News, 08.10.2018 17:18
Ausbildungszahlen im Plus - 2428 Ausbildungsverträge abgeschlossen
Die regionalen Unternehmen aus Industrie, Dienstleistung und Handel haben in diesem Jahr 2428 Ausbildungsverträge abgeschlossen, darunter 103 mit jungen Flüchtlingen. Das teilt die IHK Ulm zum Ausbildungsstichtag am 30. September, der in den Berufsbildungsbericht 2018 einfließen wird, mit.
Das Vorjahresergebnis wurde um 3,3 Prozent übertroffen. Diese Steigerung der Ausbildungszahlen in der IHK-Region Ulm übertrifft die der IHKs in Baden-Württemberg insgesamt (1,6 Prozent) um das Doppelte. „Die wirtschaftliche Stärke der Unternehmen in unserer Region zeigt sich in diesem erfreulichen Ergebnis. Dabei sind der künftige Fachkräftebedarf und die Digitalisierung die wesentlichen Treiber für das hohe Ausbildungsengagement der Unternehmen“, bewertet IHK-Hauptgeschäftsführer Otto Sälzle die aktuelle Entwicklung des Ausbildungsmarkts.
Flüchtlinge in Ausbildung
Zu dem positiven Ergebnis haben auch junge Flüchtlinge beigetragen: 103 haben in diesem Jahr eine Ausbildung begonnen – und zwar in der ganzen Bandbreite der Berufe. Die Auszubildenden kommen zum größten Teil aus Syrien, Afghanistan und Gambia. Insgesamt absolvieren jetzt 182 Flüchtlinge eine Ausbildung. „Diese Zahlen zeigen, dass sich unsere Anstrengungen bei der Integration der jungen Flüchtlinge auszahlen“, betont Sälzle.
Ausbildungszahlen im Detail
Der Zuwachs an Auszubildenden speist sich überwiegend aus den kaufmännischen Berufen, die um 5,1 Prozent zugelegt haben. Die gewerblich-technischen Berufe haben um 1,1 Prozent zugenommen. Bei den kaufmännischen Berufen haben besonders zugelegt: die Büroberufe, Berufe in Verkehr und Logistik sowie Industriekaufleute. Ebenfalls haben die Berufe des Handels und der Banken leicht zugelegt.
Bei den Berufen der Gastronomie fehlen aktuell rund 6 Prozent der Verträge und bei den Versicherungskaufleuten sogar mehr als ein Viertel. Bei den gewerblichen Berufen liegen die Metallberufe ganz leicht im Plus. Deutlich zugelegt haben die elektrotechnischen Berufe, insbesondere der Mechatroniker und die IT-Berufe. Sorge bereitet der deutliche Rückgang bei den Bauberufen, hier fehlt rund ein Fünftel der Verträge.
Der Alb-Donau-Kreis verzeichnet in diesem Jahr mit 6,2 Prozent den höchsten Zuwachs in der IHK-Region Ulm. Diesen bewirken insbesondere die kaufmännischen Berufe, die um 12,8 Prozent gestiegen sind. Die Ausbildungsverhältnisse in gewerblich-technischen Berufen sind hingegen um 1,0 Prozent zurückgegangen.
Im Landkreis Biberach haben die Ausbildungszahlen um 2,2 Prozent zugenommen. Der Zuwachs wird vor allem von den kaufmännischen Berufen getragen, die um 4,6 Prozent zugenommen haben. Die gewerblich-technischen Berufe sind mit 0,2 Prozent ganz leicht im Plus.
In der Stadt Ulm sind die Ausbildungszahlen ebenfalls um 2,2 Prozent gestiegen. Dieser Anstieg wird maßgeblich von den gewerblich-technischen Berufen verursacht, die um 4,5 Prozent zugelegt haben. Die kaufmännischen Berufe sind um 0,9 Prozent angestiegen.



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