Ulm News, 22.08.2018 11:42
Wohnhaus nach Wasserschaden unbewohnbar
Ein gelöster Wasserschlauch machte am Dienstag ein Einfamilienhaus in Blaustein unbewohnbar. Es entstand Schaden in Höhe von mindestens 100 000 Euro.
Text/Fotos: Thomas Heckmann
Nachbarn hatten am Dienstagabend die Feuerwehr alarmiert, weil sie Wasser unter der Tür eines Einfamilienhauses herausfließen sahen. Als die Feuerwehr das Gebäude betrat, sah sie nasse Böden vom Erdgeschoss über den ersten Stock bis in das Dachgeschoss. Auch die Ursache war schnell gefunden: An der Heizungsanlage im Dachgeschoss hatte sich ein Schlauch gelöst und von dort floss das Wasser durch das ganze Haus. Nachdem das Wasser abgestellt war, begannen die Feuerwehrleute mit Wassersaugern die nassen Böden abzusaugen. Wohl schon seit Stunden war Wasser ausgetreten, die Bewohnerfamilie war im Urlaub. Die abgehängten Decken waren so stark durchfeuchtet, dass einzelne Lampen von alleine von der Decke fielen. Der Einsatz wurde der Feuerwehr dadurch zu kritisch und sie alarmierte das Technische Hilfswerk (THW) Blaubeuren zur Amtshilfe. Die Fachleute des THW besichtigten das Gebäude und sahen eine akute Gefahr, dass die durchnässten Geschossdecken durchbrechen können. Ein gutes Dutzend THW-Helfer schaffte mit mehreren Lastwagen Holzbalken und Abstützmaterial heran. Ein Nachbar, der den Feuerwehr-Einsatz bemerkte und selber gerade umbaut, brachte von seiner Bauteile weitere Abstützungen als Nachbarschaftshilfe vorbei. Mit einem Endoskop untersuchte das THW dann noch weitere Decken auf ihre Tragfähigkeit. Nach rund fünf Stunden Feuerwehr-Einsatz und vier Stunden THW-Einsatz konnte das Wohnhaus wieder an die Eigentümerfamilie übergeben werden, die sofort aus dem Urlaub zurück kam. Statiker und Sachverständige müssen das Wohnhaus besichtigen, wie es wieder bewohnbar gemacht werden kann. Die Schadenhöhe liegt nach Schätzungen der Feuerwehr bei rund 100.000 Euro. Text/Foto: Thomas Heckmann




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