Ulm News, 29.01.2017 22:19
Feuerwehrler trainieren Wiederbelebung
Am Samstag trafen sich knapp 20 Feuerwehrleute in Oberelchingen, um ihr Wissen über lebensrettende Maßnahmen zu vertiefen. Unter den freiwilligen Feuerwehrleuten sind einige, die gelernte Notfallsanitäter, Rettungsassistenten und Rettungssanitäter sind, also auch beruflich Leben retten.
Um für den ehrenamtlichen Dienst fit zu sein, schulen sich die Feuerwehrleute zusätzlich und werden auch von der Kommune stark unterstützt. Die Gemeinde Elchingen finanzierte für die Feuerwehr unter anderem einen Defibrillator, der mit lebensrettenden Stromstößen ein stillstehendes oder aus dem Takt gekommenes Herz wieder zu normaler Funktion bringen kann. Zusätzlich hat der Elchinger Defibrillator noch ein EKG-Gerät eingebaut, mit dem die Herztätigkeit analysiert werden kann. Der Neu-Ulmer Notarzt Dr. Marc Röderer hat sich gemeinsam mit dem Notfallsanitäter Bernd Prochaska vom BRK Neu-Ulm sechs Stunden Zeit genommen, um die Feuerwehrleute in die Bedienung des lebensrettenden Gerätes einzuweisen und viele Maßnahmen zu trainieren, die zur Lebensrettung zusätzlich benötigt werden. Das Absaugen von verschleimten Luftröhren wurde genauso geübt wie die Atemwegssicherung mit einem Larynxtubus und anschließender Beatmung aus der Sauerstoff-Flasche und dem Beatmungsbeutel. Immer wieder haben die Elchinger Feuerwehrleute in den vergangenen Jahren Menschen reanimiert, da sie oft schneller als die Rettungswagen aus Neu-Ulm, Ulm oder Langenau beim Patienten sind und dank ihrer Ausbildung wissen, was zu tun ist. Mit neuem Gerät und der fachlichen Vertiefung am Wochenende konnte der Schutz für die Oberelchinger Einwohner weiter verbessert werden. Text/Foto: Thomas Heckmann




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