Ulm News, 06.12.2010 15:03
In den ersten neun Monaten Beachtliches erreicht
Projektbeirat berät die Zwischenergebnisse zur Kreis- entwicklung – Landrat Geßner: Direkte Bürgerbeteiligung ist richtiger Weg
Einberufung einer regionalen Bildungskonferenz, Aufbau eines Bildungs- und Familienportals, Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs, Fachkräftesicherung für die heimische Wirtschaft, Zusammenstellung eines Flächenkatasters, Stärkung des Ehrenamts - im Wesentlichen diese Projektvorschläge haben sich bislang in den Arbeitskreisen für das Kreisentwicklungsprogramm des Landkreises Neu-Ulm herauskristallisiert. Kreisentwicklungsbeauftragter Raphael Bögge stellte die Zwischenergebnisse nun dem Projektbeirat vor, der sich aus Landrat Erich Josef Geßner, seinem Stellvertreter Roland Bürzle, den Vorsitzenden der Kreistagsfraktionen und den Leitern beziehungsweise Leiterinnen der Arbeitskreise zusammensetzt.
Nach der Beratung im Projektbeirat wurden die Zwischenergebnisse allen Mitwirkenden sowie der Öffentlichkeit via E-Mail und Internet zugänglich gemacht. „Es ist schön, das große Engagement der Bevölkerung im Landkreis Neu-Ulm zu sehen“, freut sich Landrat Erich Josef Geßner über das große Interesse an der Erarbeitung des Kreisentwicklungsprogramms. „Die gute Resonanz und die guten Ideen zeigen uns, dass wir mit der direkten Bürgerbeteiligung den richtigen Weg eingeschlagen haben.“
Vor gut neun Monaten, am 19. Februar 2010, wurde der Erarbeitungsprozess für das Kreisentwicklungsprogramm im Nikolaus-Kopernikus-Gymnasium in Weißenhorn gestartet. Projektkoordinator Raphael Bögge wirft einen Blick zurück auf die inzwischen genutzte Zeit: „Bislang tagten die vier Arbeitskreise je zweimal. Zudem trafen sich thematische Arbeitsgruppen, um sich mit einzelnen Themenfeldern zu beschäftigen.“
Die Zwischenergebnisse könnten sich sehen lassen, war man sich im Projektbeirat einig. Aus allen Arbeitskreisen gebe es interessante Denkanstöße und konkrete Projektideen. Diese sollen in den kommenden Wochen und Monaten weiter konkretisiert werden. „In diesen Prozess können sich weiterhin alle interessierten Bürgerinnen und Bürger jederzeit einbringen“, lädt Landrat Geßner ein. Ziel sei es, bis Ende 2011 den Entwurf des Kreisentwicklungsprogramms fertigzustellen, so dass dieser dann vom Kreistag beraten und schließlich verabschiedet werden kann.
Bestandteil des basisdemokratischen Verfahrens ist auch eine Schlüsselpersonenbefragung. Auch deren Zwischenstand wurde im Projektbeirat vorgestellt. „Der Landrat hat 65 Personen, quer durch alle Bereiche des Lebens im Landkreis Neu-Ulm, eingeladen, sich an diesen Gesprächen zu beteiligen“, erläutert Raphael Bögge. So sollen weitere Ideen und Visionen für den Kreisentwicklungsprozess gesammelt werden.
Die aktuelle Gesamtdokumentation sowie weitere Informationen zur Kreisentwicklung sind im Internet unter www.landkreis.neu-ulm.de/inhalte/kreisentwicklung veröffentlicht. Der Projektkoordinator Raphael Bögge ist unter [email protected] oder telefonisch unter 0731/7040-105 zu erreichen.




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