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Ulm News, 03.04.2016 09:21

3. April 2016 von Thomas Kießling
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ratiopharm ulm kämpft Alba Berlin mit 78:68 Punkten nieder


ratiopharm ulm kämpfte am Samstagabend in einem packenden und begeisternden Spiel ALBA Berlin im Duell der Tabellennachbarn mit 78:68 (35:34) nieder und zog in der Tabelle  gleich mit dem Pokalsieger. Mit einer physischen Topleistung und einem überragenden dritten Viertel (27:14) übertraf ratiopharm ulm die Intensität der sehr ruppig spielenden Berliner und bezwang den Pokalsieger mit 78:68 Punkten. Topscorer im hervorragenden Ulmer Team, das von den 6200 Fans in der ausverkauften ratiopharm arena lautstark gefeiert wurde, waren Per Günther (21 Punkte/4 Assists), Da'Sean Butler (19), Chris Babb (16) und  Augustine Rubit mit dem Double-Double (10/11)

„Wir haben gegen die Mannschaft, die in der Beko BBL am physischsten agiert, durch Physis das Spiel gewonnen“, sagte Head Coach Thorsten Leibenath, der von seinem Team „die beste Saisonleistung in der Bundesliga“ gesehen hatte. Zu einer überzeugenden Defensive, die schon in Halbzeit eins gestimmt hatte (35:34), kam nach dem Seitenwechsel dann auch ein offensives Breakout-Viertel: Mit 27 Punkten, einer 57-prozentigen Trefferquote und 6 Offensiv-Rebound konnte sich Ulm im dritten Abschnitt bis auf 62:48 absetzen.
Als Berlin im Schlussviertel noch einmal auf 6 Zähler verkürzte (72:66), war Chris Babb (16 Punkte) – neben Per Günther (21) und Da’Sean Butler (19) der offensiv überragende Ulmer – mit zwei Dreiern zur Stelle.
Die Dreier-Quote war einer der großen Unterschiede im Spiel – Ulm versenkte 10, ALBA nur drei Würfe von „downtown“. Mit welcher Energie das Leibenath-Team den Albatrossen entgegen trat, lässt sich vor allem an der Rebound-Statistik ablesen: Gegen das drittbeste Rebounding-Team der Liga griffen sich Rubit (11) und Co. fünf Abpraller mehr (43:38).
Das Hinspiel hatte er aus dem Kopf gestrichen – das Rückspiel wird ihm womöglich lange in Erinnerung bleiben: Da’Sean Butler (19 Punkte, 5 Rebounds, 4/9 Dreier) machte gegen Berlin sein bestes Spiel im orangen Dress. Als der Forward im dritten Viertel (10 Punkte) heiß lief, zog Ulm davon und gab seinem Team damit eine zweite Option neben Kapitän Per Günther (21, 4 Assists).
Auf der Gegenseite stellte der langgliedrige Elmedin Kikanovic (17) die Ulmer Center-Garde vor Probleme und hängte vor allem Raymar Morgan (14 Min, 4 Punkte, 5 Fouls) zahlreiche Pfiffe an.
1. Viertel (21:16): Ganze 2:13 Minuten musste die zum 94. Mal in Folge ausverkaufte Arena stehen bzw. auf die ersten Ulmer Punkte warten. Augustine Rubit war es dann, der die Fans von der Freiwurflinie erlöste (2:2). Doch da die 6.200 weitere 2 Minute auf die nächsten Ulmer Punkte (4:7, Günther) warten mussten, konnte von Erlösung zunächst keine Rede sein – eher von dem erwarteten Berliner Druck. Als Günther wenig später Will Cherry austanzte und einen Dreier zum 7:7 folgen ließ, waren die Gastgeber aber im Spiel angekommen. Die Initialzündung für den ersten Ulmer Offensiv-Punch lieferte dann Chris Babb, der nach 4 Fehlversuchen einen Fastbreak mit Foul von der Linie zum 15:10 abschloss. Den 8:0-Lauf schloss schließlich Da’Sean Butler aus der Distanz zum 18:10 (8.) ab.
2. Viertel (14:18): Auch im zweiten Viertel blieb die Intensität enorm hoch: Nicht nur das gewohnt gestenreiche Coaching von Berlins Sasa Obradovic verdeutlichte das, auch das unsportliche Foul von Brandon Ashley oder das Duell Raymar Morgan (3 Fouls) gegen Berlins Topscorer Elmedin Kikanovic (10 Pkt) machten diese Härte sichtbar. Offensiv gehörte das 2. Viertel zunächst Berlin, das in der 15. Minute zum 27:27 ausglich. Und so knapp blieb es dann auch (31:32, 18.), mit einem leichten Vorteil für Berlin, das durch 13 Assists (Ulm 4) in der ersten Hälfte immer wieder den freien Mann fand. Den Schlusspunkt hinter Playoff-ähnliche 20 Minute setzte dann aber Günther (9 Pkt.) von der Freiwurfline zum 35:34.
3. Viertel (27:14): Viertel 3 begann dann mit zwei Ulmer Stopps in der Defensive und den ersten Punkten Morgans in der Offense (37:36). Doch auch Jordan Taylor lief allmählich heiß: mit 5 Punkten in Serie hielt er Berlin im Spiel (44: 43). Von wegen im Spiel: Na ch dem Berlin durch seinen erst dritten Dreier (3/10) zunächst den 4. F&uu ml;hrungswechsel erzwang, waren es Günther und Butler, die aus der Distanz antworteten (49:46, 26.). Und ratiopharm ulm ritt die Welle weiter: Erst legte Turbo-Günther einen Layup ganz hoch in der Zone ab, dann klinkte Butler ein, ehe Rubit zum 55:46 nachlegte. Dass Obradovic ein technisches Foul kassierte, zeigte den Druck, den ratiopharm ulm nun aufgebaut hatte. Als Butler dann noch einen ansatzlosen Dreier hinterherschickte, gingen die Orangen nach einem 16:2-Run mit 62:48 in die letzte Viertelpause.
4. Viertel (16:20): Doch Berlin antwortete selbst mit einem Lauf (6:0) zum 65:56 (33.). Butler, der kurz zuvor seinen 4. Dreier versenkt hatte, spielte fortan mit vier Fouls – wie auch Morgan. Aber Butler blieb cool und versenkte – nach einem Günther Dreier – einen Jumper zur 70:57-Führung (35.). Doch es sollte noch einmal eng werden: mit einem 7:0-Lauf brachten sich die Gäste 2:30 Min vor dem Ende noch einmal auf 72:64 heran. Und Berlin drückte weiter: Will Cherry nütze seine Größenvorteile gegen Günther aus und legte zum 72:66 ab (2:01 Min).
Aber da war ja noch Chris Babb: Nachdem der Shooting Guard zuvor nur 1/7 Dreiern getroffen hatte, netzte er seinen 8. Versuch zum 75:66 ein. Und schon mal „on fire“ setze Babb nach – wieder aus der Distanz zum finalen 78:68.
Thorsten Leibenath (Head Coach ratiopharm ulm) sagte nach dem Spiel: „In meinen Augen war unsere Härte heute der Faktor schlechthin. Wir haben gegen die Mannschaft, die in der Beko BBL am physischsten agiert, durch Physis das Spiel gewonnen. Wir haben mindestens die gleiche Physis gezeigt wie Berlin, wenn nicht sogar noch mehr. Ich muss dem Team ein Kompliment machen. Heute hat jeder seinen Teil beigetragen. Auch jemand wie Raymar Morgan, der Foulprobleme hatte, sich aber trotzdem nicht zurück genommen hat und weiter die nötige Physis aufs Feld gebracht. Die Dreier sind in der ersten Hälfte nicht gefallen, aber wir haben weiter konsequent gearbeitet und im dritten Viertel sind sie dann gefallen. Dazu waren die individuellen Leistungen von Per Günther und Da’Sean Butler herausragend. In der Bundesliga war das heute unser stärkstes Saisonspiel.“
Sasa Obradovic (Head Coach ALBA BERLIN): „Ulm hat sich diesen Sieg verdient. Sie waren für dieses Spiel mehr bereit als wir das waren. Ulm hat sehr physisch agiert heute. Wir dagegen haben viele Chancen liegen lassen – offene Würfe, Freiwürfe, einfache Korbleger. Das darf uns nicht passieren. Außerdem haben wir nicht gut genug gereboundet.”
Topscorer bei Ulm waren Per Günther (21 Punkte/4 Assists), Da'Sean Butler (19),Chris Babb (16) und Augustine Rubit mit dem Double-Double (10/11):
Gelang den Ulmer Korbjägern in der vergangenen Saison kein einziger Sieg gegen ein Team der "großen B", nämlich Berlin, Bayern und Bamberg, so stehen in dieser Saison bereits Siege gegen Bayern München und nun Berlin zu Buche. Am nächsten Sonntag kommt es zum Duell gegen das Team aus Bamberg, das souverän die Tabelle der Beko-BBL anführt.
Auch neu: Das Ulmer Team gewann erstmals mit einer übrzeugenden Leistung ein Spiel, das von Sport 1 live übertragen wurde. Bislang verkauften sich die Ulmer Korbjäger bei Live-Spielen im TV eher unterduchschnittlich.



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