Ulm News, 22.07.2015 15:30
Media-Analyse: keine negativen Auswirkungen auf Radio 7
Die am heutigen Mittwoch veröffentlichten Ergebnisse der Media-Analyse wurden in Radiodeutschland mit Spannung erwartet. Durch Veränderungen in der Umfragemethodik und der Berücksichtigung der amtlichen Bevölkerungsstatistik stellten sich die öffentlich-rechtlichen und privaten Sender auf deutliche Hörerverluste ein. Bei Radio 7 hat sich diese Erwartung jedoch nicht bestätigt.
In der für die Vermarktung wichtigsten Kennzahl „Durchschnittliche Stundennettoreichweite“ verbesserte sich der Sender von 177.000 auf 184.000 Hörer, die Tagesreichweite entwickelte sich ebenfalls positiv und liegt nun bei rund 1 Million Hörerinnen und Hörer pro Tag, was in absoluten Zahlen einem Plus von 10.000 entspricht. „Wir konnten überhaupt nicht einschätzen, was uns heute erwartet“, so Radio 7 Geschäftsführer Volker Schwarzenberg „sowohl die Radiozentrale als auch die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) als durchführendes Marktforschungsinstitut informierten uns frühzeitig über mögliche Hörerverluste, die je Sender aufgrund der geografischen und soziodemografischen Ausrichtung unterschiedlich ausfallen könnten.“ Denn erstmalig hatte die agma die Analyse auf Basis der aktuellen Bevölkerungsstatistik durchgeführt. „Im Detail bedeutet das eine geringere Grundgesamtheit aufgrund des Bevölkerungswandels allein in Baden-Württemberg um ca. 200.000 Menschen. Auch Verschiebungen in Altersgruppen, Regionen und Haushaltsgrößen wurden abgebildet. Auf den Punkt gebracht: die Zahl der potenziellen Hörer ist aufgrund der soziodemografischen Entwicklung in unserem Bundesland wie auch in Deutschland deutlich gesunken.“ Vor diesem Hintergrund seien die Ergebnisse als noch wertiger einzustufen. „Mehr Hörer bei schwindenden Bevölkerungszahlen – da haben wir unsere Arbeit richtig gut gemacht“, freut sich Schwarzenberg. Über das sehr gute Halbjahreszeugnis freut sich auch Radio 7 Programmdirektor Mike Wagner. „Wir arbeiten ständig an unserer Musikauswahl, sowie an der Umsetzung der programmrelevanten Themen“, erklärt der 39-Jährige „das ist ein kontinuierlicher Prozess. Schön, dass die Hörer das wahrnehmen und honorieren.“




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