Ulm News, 15.05.2015 09:09
Schaukeln und schunkeln verboten
Für die Musikkapellen, die alljährlich beim Nabada auf der Donau für Stimmung sorgen, gelten neue Sicherheitsbestimmungen. Danach ist künftig das rhythmische Schaukeln, das im übrigen von den Zuschauern am Ufer immer mit Sonderbeifall bedacht wird, verboten. Grund: Das Boot könnte umkippen.
Im Auftrag der Bürgerdienste der Stadt Ulm hatte ein Gutachter die Sicherheitsvorkehrungen rund ums Nabada untersucht. Im Fokus waren dabei auch die Musikkapellen. Wohlwissend, dass man in der Donau im Sommer - wenn es kein Hochwasser hat - stehen kann, sieht man die Musiker in Gefahr. Daher sollen die Blasmusiker künftig beim Nabada Rettungswesten griffbereit neben dem Sitz haben. Nichtschwimmer müssen gar mit Rettungseste - entweder über oder unter der Tracht oder dem Hemd - musizieren. Auch wenn es zwickt.
Nicht gut für die Stimung im Boot und auf den Zuschauerrängen ist das Schaukel- und Schunkelverbot. Weil ein Musiker bei zu heftigem Schaukeln über Bord gehen könnte, sollen sich die Kapellen ruhig verhalten. Wer das dann kontrolliert und wie ein Zuwiderhandeln geahndet wird, ist allerdings nicht klar. Man stelle sich nur vor, ein Ulmer Musikverein wird wegen zu heftigem Schaukeln und Schunkeln von der Teilnahme am nächsten Nabada ausgeschlossen. . . Das brächte Ulm nach Sparkasse und Oratorium sicherlich wieder groß in die Schlagzeilen.




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