Ulm News, 12.05.2015 11:20
Hilde Mattheis organisiert Mitmachzirkus für Flüchtlingskinder
Etwa 300 Kinder und Jugendliche, die aus ihren Heimatländern nach Deutschland geflüchtet sind, leben in Ulm und dem Alb-Donau-Kreis. Ihnen will die Bundestagsabgeordnete Hilde Mattheis und der SPD-Arbeitskreis Migration ein paar schöne Stunden bereiten. So veranstalten sie am Samstag, 23. Mai von 14 bis 16 Uhr einen Mitmachzirkus für Flüchtlingskinder in Schulhof und Turnhalle der Albrecht-Berblinger-Schule. Die Circusschule Harlekin plant dabei auch eine kleine Vorführung.
Die jungen Zirkusschüler kommen anschließend mit den Flüchtlingskindern bei Spiel und Üben zusammen. Die AG Migration trifft sich zur Vorbereitung am Mittwoch, 13. Mai um 19:30 Uhr im Wahlkreisbüro, Söflinger Str. 145 in Ulm. Interessierte können sich ebenfalls einbringen. 589 Asylbewerber und Flüchtlinge sind in Gemeinschaftsunterkünften im Alb-Donau-Kreis untergebracht, darunter sind 144 Personen unter 18 Jahre. Zwei Personen sind als Asylanten anerkannt, bei 499 steht der Abschluss des Verfahrens noch aus, 88 Personen sind geduldet. So lauten die Informationen, die das Landratsamt der Bundestagsabgeordneten Hilde Mattheis auf ihre Nachfrage zur Situation der Flüchtlinge in der Region mitteilte. In Ulm gab es – Stand Ende Januar – unter den 421 Flüchtlingen 158 Kinder und Jugendliche, die in Deutschland Schutz suchen. „Ohne die vielen Menschen, die sich beruflich und ehrenamtlich bei der Aufnahme und Integration der Flüchtlinge engagieren, wäre diese Aufgabe nicht zu bewältigen“, wertschätzt Mattheis die Unterstützung aus der Region. Sozialpädagogen, Verwaltungskräfte und ehrenamtliche Helfer kümmern sich um die Menschen, die in verschiedenen Gemeinden untergebracht sind. An allen Standorten würden Sprachkurse teilweise auch in verschiedenen Niveaus angeboten, in Ehingen auch ein Vorqualifizierungsjahr Arbeit und Beruf. Den Kindern und Jugendlichen komme nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz Unterstützung für Schule und Freizeit zu. Die Flüchtlinge und Asylbewerber kämen hauptsächlich aus Serbien (19%), Kosovo (17%), Gambia (12%), Syrien (11%), Nigeria (7%) und Eritrea (7%), teilte Landrat Heinz Seiffert der Parlamentarierin mit. Vor allem die jungen Männer aus Syrien seien beruflich als Handwerker oder durch ein abgeschlossenes Studium qualifiziert und besonders integrationswillig.




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